Was macht uns anders?

Wir heißen Sparkasse, nicht Bank – das hat gute Gründe

Gemeinsam allem gewachsen: Wir begleiten das Leben der Menschen überall in Deutschland. Auch in der Corona-Krise unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden. Zugleich fördern wir mit unserem gesellschaftlichen Engagement weiterhin die Gemeinschaft. Neben guter Beratung und fairen Finanzdienstleistungen ist das der Kern der über 200 Jahre alten Sparkassen-Idee.

Als Sparkasse unterscheiden wir uns von den meisten Kreditinstituten. Wir sind anders als Banken, deren Geschäftsmodell ausschließlich darauf ausgerichtet ist, Profit zu erwirtschaften. Seit unserer Gründung vor rund 200 Jahren ist es unser Auftrag, Menschen die wirtschaftliche und soziale Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Damals, in der Übergangszeit von der Agrar- zur Industriegesellschaft, waren Landflucht, Hunger und Armut Merkmale auf dem Weg in das neue Zeitalter. Durch die Gründung der Sparkassen konnten auch Personen mit niedrigem Einkommen selbst geringe Geldbeträge sicher anlegen. So bildeten sie Rücklagen für schlechte Zeiten und Notlagen.

Auch heute sind wir für alle Menschen da – sowohl in den großen Städten als auch auf dem Land. Die rund 380 Sparkassen versorgen die Bürgerinnen und Bürger mit Finanzdienstleistungen, die jeder verstehen kann, ganz nah vor Ort, aber auch digital.

Das ist aber nur ein Teil unserer Arbeit. Denn wir stehen nicht nur für die wirtschaftliche, sondern auch für die gesellschaftliche Stabilität dieses Landes und seiner Bevölkerung.

432 Millionen Euro für die Gesellschaft

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investierten die Sparkassen allein 2019 an Spenden und Sponsoring-Maßnahmen in ehrenamtliche Projekte und Initiativen.

Wissenschaftliche, soziale und Umweltprojekte liegen uns genauso am Herzen wie die Förderung von Sport, Kunst und Kultur sowie die Integration Geflüchteter und die Inklusion behinderter Menschen. Viele von ihnen arbeiten bei uns.

Und: Wir haben etwas gegen Grenzen – vor allem in den Köpfen der Menschen. Die Förderung eines demokratischen Miteinanders ist uns genauso wichtig wie die individuelle Freiheit jedes Einzelnen, eine gute Nachbarschaft und das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft nach dem Mauerfall.

Im vergangenen Jahr haben wir mit insgesamt 432 Millionen Euro vielfältige Projekte gefördert.

Größter nicht-staatlicher Kultur- und Sportförderer

133,6 Millionen Euro für Kunst und Kultur: Diese Summe und mehr stellen die Sparkassen seit Jahren bereit. Damit sind wir seit langem der größte Kulturförderer in Deutschland nach der öffentlichen Hand.

Dieser Betrag verteilt sich unter anderem auf Ausstellungsprojekte und Museumskooperationen, etwa mit dem Frankfurter Städel, dem Gropius Bau in Berlin und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Wir fördern aber auch die Fotografie und den musikalischen Nachwuchs, viele Kunstprojekte, Kulturvereine und Festivals.

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erhielten Kunstprojekte, Kulturvereine und Festivals im vergangenen Jahr.

 

Mit fast 91 Millionen Euro jährlich unterstützen wir den Sport in Deutschland – und sind größter nicht-staatlicher Sportförderer. Das gilt für alle wesentlichen Bereiche – im Breiten- und Spitzensport, im Behindertensport und in der Nachwuchsförderung. Wir unterstützen junge Olympioniken ebenso wie Volksläufe, Eliteschulen des Sports und Vereine.

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flossen 2019 in den Breiten- und Spitzensport.

Bildungsförderung als Standortförderung

Weitere 22,9 Millionen Euro entfielen 2019 auf Bildung, Ausbildung und Wirtschaft. Rund die Hälfte der Sparkassen fördert Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung. Sie beteiligen sich an der Finanzierung von Stiftungslehrstühlen an Hochschulen und vergeben Förder- und Wissenschaftspreise. Von dieser Unterstützung profitieren nicht nur die Bildungseinrichtungen, sondern mit ihnen auch ihre Standorte.

Durch Zuschüsse und Stipendien fördern Institute der Sparkassen-Finanzgruppe zudem Abschlussarbeiten, Dissertationen und Habilitationen sowie die finanzielle Bildung der Menschen in Deutschland. Eine wesentliche Brücke zwischen der Sparkassenwelt und der Wissenschaft schlägt die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.V. Seit 1955 sichert der Verein damit den Wissenstransfer von der Wissenschaft in die Praxis.

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für Bildung, Ausbildung und Wirtschaft.

Soziale Projekte: gemeinsam stark

Einer der größten Förderbereiche der Sparkassen ist der Bereich Soziales: 2019 mit mehr als 114 Millionen Euro. Überall in Deutschland unterstützen sie und ihre Verbundpartner Einrichtungen wie Kindergärten, Hospize oder auch Demografie-Projekte. So etwa das ehrgeizige Bauprojekt eines kommunalen Wohnungsbauvereins, der in Weil am Rhein mit Unterstützung der örtlichen Sparkasse und einer Landesbank Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Nationalität zusammenbringt.

Außerdem fördern die Sparkassen wichtige Institutionen wie Wohlfahrtsverbände und Vereine mit sozialen Aufgaben. Sie leisten mit den von den Sparkassen zur Verfügung gestellten Mitteln engagierte und erfolgreiche Integrationsarbeit in der Region. Dazu gehören unter anderem Bildungsprogramme, Maßnahmen zur Sprachförderung und Projekte zur interkulturellen Verständigung.

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investierten die Sparkassen 2019 in den Bereich Soziales.

Aktiv für die Umwelt

Ökologische Fragestellungen sind mit der Lebens- und Standortqualität einer Region eng verknüpft. Deswegen fördern die Sparkassen vielfältige Umwelt- und Naturschutzprojekte vor der eigenen Haustür. Mit 12,5 Millionen Euro haben sie im vergangenen Jahrdie Umwelt gefördert.

Dabei hat dieses Thema eine lange Tradition bei den Sparkassen: So gründete etwa die Sparkasse Karlsruhe schon 1979 eine Umweltstiftung zugunsten der örtlichen Universität, die vor allem wissenschaftliche Forschungsarbeiten zur Lösung von Umweltproblemen fördert.

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gingen an Umwelt- und Naturschutzprojekte.

Andere gemeinwohlorientierte Zwecke

Neben den bereits erwähnten Förderbereichen Sport, Kunst und Kultur, Soziales, Bildung, Ausbildung und Wirtschaft sowie Umwelt unterstützen die Sparkassen und ihre Verbundpartner noch eine ganze Reihe anderer Pojekte und Initiativen  - zuletzt  mit mehr als 58 Millionen Euro. Sie tragen ebenso zum Wohl der Gesellschaft bei, lassen sich aber nicht eindeutig zuordnen.

Über einige dieser Projekte gibt der Nachhaltigkeitsbericht der Sparkassen-Finanzgruppe Aufschluss. Er informiert auch über die gesellschaftlichen Aspekte der Digitalisierung und nachhaltige Anlageprodukte.

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allein im Jahr 2019 für andere gemeinwohlorientierte Zwecke.

Gesellschaft gestalten – mit Stiftungen

Etwa jede 28. Stiftung in Deutschland geht auf die Initiative der Sparkassen zurück. Mit 754 gemeinnützigen Stiftungen ist die Sparkassen-Finanzgruppe die stifterisch engagierteste Unternehmensgruppe in Deutschland.

Die Stiftungen unterstützen medizinische und soziale Einrichtungen wie etwa Seniorenheime, außerdem Sportvereine, Museen, Theater und unzählige weitere große und kleine Initiativen. Von den 432 Millionen Euro flossen im vergangenen Jahr mehr als 74 Millionen Euro als Stiftungsausschüttungen in verschiedene ehrenamtlich umgesetzte Initiativen und in nationale und internationale Projekte.

Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung ehrt die Sparkassen-Finanzgruppe einmal jährlich herausragende kleinere Projekte mit dem Stiftungspreis DAVID. Das können Projekte sein, die besonders gut in die Region passen, Projekte mit Nachhaltigkeit und Vorbildcharakter, aber auch Projekte, die nicht viel Geld brauchen, um viel zu bewirken.

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betrugen die Ausschüttungen der Stiftungen im vergangenen Jahr.

Unser Einsatz hat viele Gesichter

Dabei besteht unser Engagement nicht allein aus finanziellen Förderungen. Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern veranstalten wir auch Ehrenamtsaktionen für die Gesellschaft. Viele von ihnen setzen sich ohnehin in ihrer Freizeit ehrenamtlich ein.

Von diesem vielfältigen Einsatz profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden. Denn mit unserem langjährigen Engagement ermöglichen wir allen Menschen in Deutschland die wirtschaftliche und soziale Teilhabe an der Gesellschaft.

Aus all diesen Gründen heißen wir Sparkasse.

 

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