Eine Lehrerin steht mit ihren Schülern in einem Garten und schaut sich die Pflanzen genau an.

Wie nachhaltig sind die Sparkassen?

Nachhaltigkeit
Da Menschen allerorts den Blick immer stärker auf eine gute Zukunft richten, liegt es nur nahe, dass die Sparkassen-Finanzgruppe Nachhaltigkeit groß, ja sogar sehr groß schreibt. Denn es geht um viel: Um dauerhaftes Vertrauen, um sachkundige Kompetenz und um eine lebenswerte Zukunft.

Die Breitenwirkung ist enorm, der Einfluss ist bedeutend, die Verantwortung ist groß. Deshalb engagieren sich Sparkassen sehr, Nachhaltigkeit hat eine hohe Priorität. Das bedeutet konkret:

Nicht über Nachhaltigkeit reden, sondern nachhaltig handeln

Mehr als 200 Sparkassen und zahlreiche Verbundunternehmen haben sich bereits verpflichtet , klimafreundlicher und nachhaltiger zu wirtschaften. Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), nennt den Klimaschutz „eine große Herausforderung unserer Zeit“. Schließlich geht um eine kaum vergleichbare Transformation, bei der die Kunden und Kundinnen der Sparkassen ebenso mitziehen müssen wie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Was Sparkassen für die Nachhaltigkeit tun

Die Sparkassen kennen ihre Region, kennen ihre Kundschaft. Sie pflegen langfristige Geschäftsbeziehungen, darum wissen sie um die Ansprüche, die heute in puncto Nachhaltigkeit gestellt werden. Vertrauen und Nähe gehören zur DNA der Sparkassen, deshalb sind sie – auch im Interesse ihrer Glaubwürdigkeit – bei vielen Nachhaltigkeitsinitiativen vor Ort mit dabei:

Das nehmen Sparkassen sich für sich selbst vor:

Das nehmen sich Sparkassen für ihr Kundengeschäft vor:

Häufige Fragen zum Thema Nachhaltigkeit

Wie nachhaltig eine Sparkasse oder Bank ist, lässt sich zum Beispiel daran ablesen, welche Finanzprodukte sie anbietet und welche Projekte sie unterstützt. Nachhaltige Kreditinstitute orientieren ihr Handeln an ökologischen, wirtschaftlichen und ethischen Maßstäben. Das Nachhaltigkeitsverständnis sollte sich auf die drei Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Soziales erstrecken. Die Bank oder Sparkasse sollte sich an zentralen Leitlinien aus diesen Bereichen orientieren, selbst danach handeln, Investitionen in diese Richtung fördern und Kredite und Finanzierungen nach entsprechenden Kriterien vergeben.

Eine nachhaltige Bank oder Sparkasse legt Gelder verantwortungsvoll an und unterstützt Kundinnen und Kunden bei nachhaltig wirksamer Geldanlage. Im Fokus stehen etwa die ökologische Landwirtschaft, moderne Abfall- und Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energien, nachhaltige Verkehrs- und soziale Projekte, Bildung und Kultur. Ausgeschlossen werden in aller Regel Investments in Waffengeschäfte, fossile Energie, Atomkraft, Massentierhaltung, Gentechnik, in die Tabak- oder Glücksspielindustrie. Die so genannten ESG-Kriterien spielen dabei eine große Rolle.

Die drei Buchstaben ESG beschreiben die drei großen Themenfelder der Nachhaltigkeit: E steht für „Environmental“, also Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes; das S meint „Social“, also Achtung von Rechten, Interessen und Wohlergehen von Menschen und Gemeinschaften; und das G repräsentiert das Themenfeld „Governance“, also verantwortungsvolle Unternehmensführung, etwa durch Transparenz innerhalb des Unternehmens und Fairness gegenüber Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden. ESG bündelt also ökologische, soziale und ethische Kriterien, um Investitionen in Aktien, Fonds oder Derivate zu beurteilen. ESG hilft somit, nachhaltige Anlagestrategien sorgfältig zu verifizieren.

Wer nachhaltig handelt, agiert immer auch wirtschaftlich im grünen Bereich, schließlich geht es bei Nachhaltigkeit ja gerade um die langfristige Perspektive. Auch Kundinnen und Kunden, die nachhaltig investieren, wollen mit ihrer Geldanlage langfristig Wertzuwächse erzielen. Um die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen sinnvoll zu sichern, darf sich Nachhaltigkeit nicht in Klimafragen erschöpfen, wichtig ist der Blick auf die ESG-Risiken insgesamt. Dazu rät auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Nachhaltigkeit ist für die Sparkassen nicht neu, sie engagieren sich seit jeher für das Gemeinwohl vor Ort. Gesellschaftliche Verantwortung ist Teil des Selbstverständnisses der Sparkassen – vor Ort in ihren Geschäftsgebieten und auch darüber hinaus. Es ist deshalb nur konsequent, dass Nachhaltigkeit in der täglichen Arbeit umgesetzt wird. Die Sparkassen, die mehr als jeden zweiten Bundesbürger direkt erreichen, sind sich ihrer großen Verantwortung bewusst.

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