Vorsorgevollmacht – das sollten Sie beachten

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Mit einer Vorsorgevollmacht sorgen Sie dafür, dass eine Person Ihres Vertrauens Ihre Angelegenheiten regelt, wenn Sie selbst dies nicht (mehr) können. Auch als engster Familienangehöriger sind Sie dazu nicht automatisch berechtigt. Ohne Vorsorgevollmacht bestimmt ein Gericht einen Betreuer. Viele Familien empfinden diesen Vorgang als große Belastung und Einmischung in persönliche Angelegenheiten.

Vor allem im Alter oder bei Krankheiten ist eine Vorsorgevollmacht sinnvoll. Ein zu früh gibt es generell nicht – ein zu spät dagegen leider schon.

Wichtig: Für die Vermögenssorge in Bankangelegenheiten sollten Sie auf die von Ihrer Sparkasse angebotene „Konto-/Depotvollmacht – Vorsorgevollmacht“ zurückgreifen. Diese Vollmacht berechtigt den Bevollmächtigten zur Vornahme aller Geschäfte, die mit der Konto- und Depotführung in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Die „Konto-/Depotvollmacht – Vorsorgevollmacht“ sollten Sie grundsätzlich in Ihrer Sparkasse unterzeichnen; etwaige spätere Zweifel an der Wirksamkeit der Vollmachtserteilung können hierdurch ausgeräumt werden. Können Sie Ihre Sparkasse nicht aufsuchen, wird sich im Gespräch mit Ihrer Sparkasse sicher eine Lösung finden.

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