Automatischer Steuer-Informationsaustausch

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Hier finden Sie die Regelungen einfach erklärt.

FATCA und AEOI sind internationale Abkommen über den gegenseitigen Austausch von Steuerdaten zur Vermeidung von Steuerhinterziehung. In Deutschland sind die Abkommen mit der „FATCA -USA-Umsetzungsverordnung“ seit dem 01.07.2014 sowie dem „Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz“ seit dem 01.01.2016 umgesetzt.

Betroffen sind alle Konto- und Depotinhaber mit US-Steuerpflicht sowie mit einer Steuerpflicht in einem AEOI-Partnerland (außerhalb Deutschlands). In diesen Fällen müssen alle deutschen Finanzinstitute Informationen über den Kontoinhaber sowie dessen betroffene Konten an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden. Das BZSt informiert dann die Finanzbehörden im jeweiligen Land.

Die Finanzinstitute prüfen dazu die Informationen, die der Kunde bei der Eröffnung des Kontos oder danach angegeben hat. Wenn die steuerliche Ansässigkeit aus diesen Informationen nicht eindeutig festgestellt werden kann, werden die Kunden um weitere Angaben mittels einer Selbstauskunft gebeten.

Bei Fragen rund um die Themen FATCA und AEOI hilft Ihnen Ihre Sparkasse gern weiter.

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