Atomkraft? Nein, danke.

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Die Kommune Lünen wendet sich vom Atomstrom ab. Trotz ihrer angespannten Haushaltslage hat die nordrheinwestfälische Stadt vor einigen Jahren begonnen, ihre Wärmeversorgung weitestgehend auf Fernwärme und Biogas umzustellen. Mithilfe der Sparkasse Lünen und der Stadtwerke hat sie damit lange vor der Reaktorkatastrophe in Japan bewiesen, dass die Abkehr vom Atomstrom machbar ist. Von dieser Maßnahme profitieren die Umwelt und alle wichtigen städtischen Gebäude, wie etwa das Rathaus, mehrere Schulen, die Turnhallen sowie die Musikschule und das Stadttheater. Für die Versorgung dieser Gebäude wurden insgesamt neun Biogas-Blockheizkraftwerke (BHKW) und drei Erdgas-BHKWs benötigt. Die Kosten für die zwölf BHKWs und die Leitungen beliefen sich auf knapp zwölf Millionen Euro. Mithilfe dieser Investitionen senkt die Stadt ihre CO2-Emissionen um 9.000 Tonnen pro Jahr. Die Aufgabe der Sparkasse Lünen bestand dabei vor allem darin, die Finanzierung zu unterstützen.

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