
Fremdwährungskonto
Bargeldlos in Fremdwährung zahlen
Kann Wechselkursrisiken reduzieren
Bequem Online-Banking nutzen
Ihr Konto fürs internationale Geschäft
Definition: Das bringt ein Währungskonto
Ein Fremdwährungskonto ist ein Bankkonto, das nicht in Euro, sondern in einer ausgewählten Fremdwährung geführt wird. Es eignet sich für Unternehmen, die regelmäßig internationale Zahlungen in Fremdwährung erhalten oder leisten. Durch die Kontoführung in der jeweiligen Währung lassen sich Zahlungsein- und -ausgänge effizienter abwickeln. Wechselkursumrechnungen werden nicht bei jedem Geschäft zum jeweiligen Tageskurs automatisch durchgeführt, sondern können gezielt zu einem passenden Zeitpunkt vorgenommen werden.
Ihre Vorteile mit einem Sparkassen-Fremdwährungskonto
- Bargeldlos in Fremdwährung zahlen
Rechnungen zahlen oder Geld erhalten – mit einem Währungskonto geht das bargeldlos direkt in der jeweiligen Fremdwährung.
- Wechselkursrisiken verringern
Ein Währungskonto verhindert in der Regel die automatische Umrechnung der Währung. Dadurch macht es Sie weniger abhängig von schwankenden Tageskursen.
- Geschäfte einfacher erledigen
Sie vereinfachen Ihren Auslandszahlungsverkehr, wenn Währungsumrechnungen nur bei Bedarf anfallen.
- Schecks einreichen
Sie können Schecks in der ausländischen Kontowährung einreichen und den Betrag auf dem Konto gutgeschrieben bekommen.
- Bequemer Zugriff
Sie führen das Konto einfach online und haben so stets einen Überblick über Ihre Umsätze.
- Basis für Geldanlage und Kreditaufnahme
Geld in anderen Währungen anlegen oder Kredite in der Auslandswährung erhalten – auch dafür schafft ein Währungskonto die Basis.
Sie wollen international durchstarten und interessieren sich für ein Fremdwährungskonto?
Gängige Währungen für Fremdwährungskonten von A bis Z
Ein Fremdwährungskonto können Sie für Ihr Unternehmen bei Ihrer Sparkasse in der Regel in jeder gängigen Währung eröffnen. Typische Beispiele:
In 4 Schritten zum Fremdwährungskonto
- Beratung in Anspruch nehmen
- Geschäftskonto als Basis
Als Grundlage benötigen Sie ein in Euro geführtes Geschäftskonto bei Ihrer Sparkasse. Über dieses werden die Kosten für das Währungskonto verrechnet.
- Fremdwährungskonto eröffnen
Nach Ihrer Entscheidung für ein bestimmtes Fremdwährungskonto legt Ihnen Ihr Berater oder Ihre Beraterin die Kontoeröffnungsunterlagen vor. Mit Ihrer Unterschrift geben Sie Ihre Zustimmung, das Konto zu eröffnen.
- Mit Kontonutzung loslegen
Nachdem das Fremdwährungskonto eröffnet ist, können Sie es sofort nutzen.
Für wen ist ein Fremdwährungskonto sinnvoll?
Sie sind im Ausland aktiv und wickeln regelmäßig Devisengeschäfte ab? Dann kann sich die Einrichtung eines Fremdwährungskontos lohnen. Denn damit machen Sie sich weniger abhängig von den täglichen Schwankungen der Wechselkurse. Eine automatische Umrechnung findet normalerweise nicht statt.
Für die Finanzierung eines Vorhabens außerhalb des Euro-Raums benötigen Sie einen Kredit? Für Kreditaufnahmen aus dem Ausland kann ein Konto in der jeweiligen Landeswährung ebenfalls interessant sein.
Ein Währungskonto kann auch Anlagezwecken dienen: Sie können Geld in der jeweiligen Währung anlegen und auf Wechselkursgewinne hoffen. Weil die künftige Kursentwicklung von Währungen nur schwer zu prognostizieren ist, gilt das allerdings als äußerst riskante Form der Geldanlage.
Steigt die Fremdwährung im Verhältnis zum Euro, können Anlegerinnen und Anleger einen Wechselkursgewinn erzielen. Fällt die Fremdwährung im Verhältnis zum Euro, kommt es umgekehrt zum Verlust.
Wir beraten Sie gern persönlich
Häufige Fragen zum Fremdwährungskonto
Sie können über ein solches Konto Ihren Zahlungsverkehr in ausländischer Währung vornehmen. Zum Beispiel können Sie Transaktionen wie Überweisungen oder Daueraufträge direkt in der jeweiligen Fremdwährung ausführen. Oder Sie erhalten Gutschriften von Überweisungen, wenn Ihre internationale Kundschaft Ihre Lieferungen bezahlt.
Außerdem können Sie Schecks in der ausländischen Kontowährung einreichen und den Betrag gutschreiben lassen. Bei Ihrer Sparkasse führen Sie Ihr Konto bequem online und haben so immer einen Überblick über Ihre Umsätze.
Die Gebühren variieren je nach Anbieter. Bitte fragen Sie Ihre Sparkasse oder Bank oder sehen Sie im jeweiligen Preis- und Leistungsverzeichnis nach.
Die Geldanlage auf einem Währungskonto ist ebenso sicher wie Ihr Geschäftskonto. Es ist durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einer Höhe von 100.000 Euro für den Fall abgesichert, dass die kontoführende Sparkasse oder Bank in Zahlungsschwierigkeiten gerät. Im Entschädigungsfall wird die Summe in Euro ausgezahlt. Als Wechselkurs gilt der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank an dem Tag, an dem der Entschädigungsfall festgestellt wird. Das Wechselkursrisiko liegt immer bei dem Kontoinhaber oder der Kontoinhaberin.
Vereinbaren Sie am besten einen Termin mit Ihrer Sparkasse. Wir informieren Sie gern, für welche Fremdwährungen wir die Kontoführung anbieten. Voraussetzung für das Eröffnen Ihres Währungskontos ist, dass Sie ein Geschäftskonto bei einer Sparkasse haben.
Die Gewinne auf einem Fremdwährungskonto unterliegen nicht der Abgeltungsteuer, sie zählen demnach nicht zu den Einkünften aus Kapitalvermögen. Die Gewinne sind im Rahmen der Einkommensteuererklärung anzugeben. Kursverluste als Folge der Wechselkursrisiken können sich dabei steuermindernd auswirken.
Wer die Gewinne aus dem Devisenhandel nicht versteuern möchte, wählt am besten ein Währungskonto ohne Verzinsung. Denn Spekulationsgewinne aus Devisengeschäften sind steuerfrei, wenn zwischen Ankauf und Verkauf der Devisen mehr als zwölf Monate liegen und auf das Währungskonto keine Zinsen gezahlt werden.
Bei verzinsten Währungskonten verlängert sich die Spekulationsfrist auf zehn Jahre.
Die Kontowährung ist die Währung, in der ein Konto geführt wird und in der Saldo, Buchungen und Zinsen ausgewiesen werden. Das können zum Beispiel Euro sein. Bei Fremdwährungskonten ist die Kontowährung eine andere Währung als Euro beziehungsweise als Ihre jeweilige Referenzwährung.
Ein Währungskonto ermöglicht es Unternehmen, Zahlungen in Fremdwährung zu empfangen und zu leisten, ohne jedes Mal automatisch in Euro umzutauschen. Das kann je nach Fall Kosten senken und Mehrfachumrechnungen verhindern. Es vereinfacht die Liquiditätsplanung, weil Einnahmen und Ausgaben in derselben Währung vorliegen.
Unternehmen können den Umtauschzeitpunkt steuern und so Kursrisiken im Tagesgeschäft reduzieren oder gezielt absichern. Außerdem vereinfacht es die Abwicklung mit Auslandskunden oder -kundinnen sowie Auslandslieferanten oder -lieferantinnen. Es kann bei mehreren Märkten die Preisgestaltung stabiler machen. Normalerweise brauchen Sie zusätzlich ein Geschäftskonto bei der jeweiligen Sparkasse oder Bank.






