Berufsausbildungsbeihilfe (BAB): Finanzielle Hilfe in der Ausbildung

Wann du BAB bekommst – und wie viel

Die Miete für ein Zimmer oder eine eigene Wohnung kann ganz schön teuer sein. Für alle, die für die Ausbildung zu Hause ausziehen müssen, gibt es daher die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Auch in einigen anderen Fällen zahlt die Bundesagentur für Arbeit die BAB. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)  Finanzielle Hilfe in der Ausbildung

Voraussetzungen für BAB:

  • Du bist in der Berufsausbildung oder nimmst an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teil
  • Du hast einen Ausbildungsvertrag für eine betriebliche (nicht nur schulische) Ausbildung
  • Du kannst während der Ausbildung nicht bei deinen Eltern wohnen, weil der Betrieb zu weit entfernt ist. Oder du bist älter als 18 Jahre und/oder verheiratet und/oder hast ein Kind und wohnst in der Nähe deiner Eltern
  • Du erhältst noch keine mit BAB vergleichbare Leistung
  • Die Agentur für Arbeit prüft und bestätigt, dass du das Geld brauchst

Wie viel Berufsausbildungsbeihilfe bekomme ich?

Die Agentur für Arbeit berechnet aus den Angaben im Antrag deinen Bedarf. Wichtig sind dabei zum Beispiel Einnahmen und Lebenskosten. Je höher der Bedarf und je niedriger die Einnahmen, desto mehr BAB bekommst du. Die maximale Förderung für Azubis ohne Kind liegt bei 635 Euro im Monat plus Fahrtkosten.

Tipp: Mit dem BAB-Rechner der Agentur für Arbeit kannst du überschlagen, wie viel Berufsausbildungsbeihilfe du voraussichtlich bekommst.

Wie lange bekomme ich BAB?

Die Förderung gilt für die Dauer der Berufsausbildung. Frühestens beginnt sie in dem Monat, in dem du den Antrag gestellt hast.

Wo kann ich die Berufsausbildungsbeihilfe beantragen?

Den Antrag stellst du bei der Agentur für Arbeit der Stadt, in der du deinen Wohnsitz hast. Schaue gleich hier nach.