Warum es gut ist, zu stiften

Stiftungsmodelle im Check

Eine eigene Stiftung zu gründen, das mag für manchen etwas abgehoben klingen. Es ist aber für erstaunlich viele Menschen sinnvoll. Nicht nur, um etwas weiterzugeben. Auch für Ihr Vermögen bringt es Vorteile.

Nein, Stifter zu sein, das ist nicht nur einer kleinen Elite vorbehalten. Auch wenn es den Anschein haben mag und wir von den meisten Stiftungsprojekten so gut wie nichts hören, wenn wir nicht gezielt danach suchen. 

Stiftungen haben allesamt eine Gemeinsamkeit: Sie widmen sich einer guten Sache, die es zu schützen und zu fördern gilt. Wenn Sie selbst Stifter sind, leben Ihre Ideale also langfristig in Ihrer Stiftung weiter. 

Auch Sie können sich mit unserer Hilfe für etwas Sinnstiftendes einsetzen. Die Sparkassen helfen mit ihrer Stiftungsberatung dabei, das richtige Modell zu finden.

Den richtigen Zweck für seine Stiftung finden

Dabei ist es zu allererst am wichtigsten, etwas zu finden, dass einem so sehr am Herzen liegt, dass man sich dafür einsetzen will. Den richtigen Zweck der Stiftung zu finden, ist ein Prozess, bei dem Sie sich Zeit lassen sollten.

Denn viele Dinge spielen dabei eine Rolle. Klar, wenn Sie ein Herz für Bildende Künste haben, Naturschutz, die Wissenschaft stärken oder sich für die Ausbildung von Jugendlichen einsetzen wollen, dann sollten Sie das unbedingt in Ihrer Stiftung adressieren. Im besten Fall fördern Sie aber an einer Stelle, wo es tatsächlich Bedarf gibt, um einen Unterschied zu machen.

An diesen Fragen können Sie sich orientieren

  • Wie hoch ist mein Vermögen, das den Grundstock meiner Stiftung bildet?
  • Kann ich mit dieser Summe meine Stiftungsidee langfristig finanzieren? Denn wenn das Vermögen der Stiftung im Laufe der Jahre so stark schrumpft, dass ihre Ziele nicht mehr erreicht werden können, kann das gleichbedeutend mit ihrem Aus sein.
  • Welche Stiftungen gibt es schon, die eine ähnliche Idee verfolgen?

Übrigens kann eine Stiftung mehrere Anliegen haben, Sie können sich also für mehr als eine Sache engagieren. Zudem hätte das den Vorteil, dass Sie Ihre Stiftung aufrechterhalten können, wenn sich einer ihrer verfolgten Zwecke erübrigt – die Stiftung also ihr Ziel nachhaltig erreicht hätte.

Das Stiftungsmanagement

Mit der Expertise unseres Stiftungsmanagements, das ein großes Expertennetzwerk miteinbezieht, stehen wir Ihnen zur Seite. Dabei beantworten wir auch Fragen beim Umgang mit Spendengeldern, die viele Stiftungen nutzen, die aber steuerrechtlich sorgfältig behandelt werden müssen.

Wenn Ihre Stiftung groß genug ist, dass sie sich um Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung und Organisation kümmert, sind sogar Fundraising-Projekte möglich. Fundraising bedeutet in etwa Werbung für die gute Sache und die Stiftung zu machen, damit neben staatlichen Förderungen weitere private Spendengelder eingesammelt werden können.

Es gibt verschiedene Stiftungsformate. Grob wird dabei zwischen der selbstständigen und der unselbstständigen Stiftung unterschieden.  Dabei ist die selbstständige Stiftung etwas teurer in der Einrichtung und nimmt mehr Zeit in Anspruch, bis sie realisiert ist. Bei der unselbstständigen Stiftung übertragen Sie Vermögenswerte an eine Person oder eine Einrichtung, damit sie mit Ihrem Geld im Sinne des Stiftungszwecks handeln.

Zwei erfolgreiche Modelle

Für Familienunternehmer kommen zum Beispiel die Familienstiftung oder auch die unternehmensverbundene Stiftung infrage.

Eine Familienstiftung handelt – wie der Name schon sagt –  im Wohle einer oder mehrerer Familien und ihrer Mitglieder. Angehörige können das Vermögen, welches in der Stiftung steckt, nutzen.

Wenn Sie ein Familienunternehmen besitzen und eine Stiftung gründen, sind neben steuerlichen Vorteilen noch viele weitere Dinge möglich. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Unternehmen im ungeteilten Bestand erhalten wird und Ihr Vermögen später durch Erbgänge nicht zersplittert.

Bei der unternehmensverbundenen Stiftung ist Ihre Firma Teil des Stiftungsvermögens. Zum Stiftungsvermögen können dabei nahezu alle Vermögenswerte miteinbezogen werden. Dazu gehören Immobilien, Grundstücke, Aktien, Unternehmensanteile oder Kunstsammlungen. Trotzdem sollten Sie mit Ihrer Stiftung auch laufende Einnahmen erzielen. Denn der finanzielle Grundstock muss unbedingt erhalten bleiben.

Die Warnzeichen

Erst im zweiten Schritt sollten Sie über Dinge wie dauerhaften Kapitalerhalt oder erbschaftsteuerfreien Erwerb denken. Selbstzweckstiftungen sind beispielsweise per Gesetz verboten.

Sie sollten sich deswegen von unseren Fachleuten über Stiftungen informieren lassen. Im Stiftungswesen tauchen immer wieder unseriöse Modelle auf. Ihre Warnglocken sollten beispielsweise läuten, wenn das Stiftungsmodell nicht in erster Line als Stiftung, sondern als Anlagemöglichkeit angepriesen wird. Auch sollten Sie darauf achten, dass Experten aus Recht und Steuer involviert sind, hierauf legen die Sparkassen besonderen Wert. Ihr Berater informiert Sie gern.

Mehr Infos und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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