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Geschäftsmann und Geschäftsfrau unterhalten sich in einer Fabrik und lachen dabei.

Unternehmensnachfolge: Wie Sie Ihre Unternehmensübergabe planen

Erfolgreiche Übergabe
Eine Unternehmensübergabe ist selten einfach erledigt. Oft läuft außerdem die Zeit. Erfahren Sie, welche Wege der Nachfolge es gibt, wie der Übergabeprozess typischerweise abläuft und was Sie beachten sollten. Ihre Sparkasse begleitet Sie dabei von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung.
Das Wichtigste in Kürze:
  • Die Suche nach Nachfolgerinnen und Nachfolgern wird für scheidende Unternehmerinnen und Unternehmer zu einer zunehmenden Herausforderung.

  • Um die Chancen zu erhöhen, lohnt es sich, schon 3 bis 10 Jahre vor der Übergabe mit den ersten Schritten der Unternehmensnachfolge zu beginnen.

  • Ihr Sparkassen-Firmenkundenberater oder Ihre -beraterin steht Ihnen während des gesamten Prozesses der Unternehmensübergabe begleitend zur Seite.

Übersicht: Die Unternehmensnachfolge belastet den Mittelstand

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer auf Nachfolgersuche stehen aktuell unter spürbarem Zeitdruck: Die Inhabergeneration wird älter, während die nachrückenden Gründerjahrgängegeburtenschwächer sind. Dadurch fehlen häufig geeignete Übernahmeinteressierte.

Das zeigt sich auch in der Datenlage: Laut aktuellem DIHK-Report 2025 registrierten die Industrie- und Handelskammern (IHKs) 2024 rund 10.000 Beratungen von Unternehmen auf Nachfolgersuche. Diesen standen nur etwas mehr als 4.000 Beratungen von potenziellen Nachfolgeinteressierten gegenüber. Es melden sich also mehr als doppelt so viele abgabewillige Betriebe wie potenziell Übernehmende.

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Familienunternehmen in Deutschland planen zwischen 2026 und 2030 ihre Übergabe (Schätzung des IfM Bonn, 2025).

Entsprechend hoch ist das Risiko, dass Unternehmen mangels passender Kandidatinnen und Kandidaten schließen müssen: 27 Prozent der beratenen Betriebe erwägen laut DIHK-Report 2025 eine Schließung. 92 Prozent der Unternehmen gaben gegenüber den IHKs als Grund dafür an, dass sie keine Nachfolgerin beziehungsweise keinen Nachfolger finden. Für Seniorunternehmerinnen und Seniorunternehmer heißt das in der Praxis: Die Suche ist meist ein komplexer und mehrstufiger Prozess.

Übergabe mit Anspruch: Herausforderungen meistern, Potenziale heben

Die Herausforderungen sind also hoch. Trotz aller möglichen Schwierigkeiten lohnt es sich, den Verkauf des Betriebs als Chance zu verstehen. Beginnen Sie frühzeitig und gehen Sie strukturiert vor. Je früher Sie mit den Planungen beginnen, desto besser: 3 bis 10 Jahre vor dem geplanten Übergabetermin sind absolut realistisch.

Ihre Sparkasse unterstützt und begleitet Sie gern bei der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Gleichzeitig stehen wir diesem oder dieser beispielsweise beim Thema Finanzierung zur Seite. Somit unterstützen wir dabei, dass einer erfolgreichen Übernahme nichts im Weg steht.

12 Wege bei der Unternehmensnachfolge – samt Alternativen

  1. Familieninterne Nachfolge (Generationenwechsel):

    Das Unternehmen wird an Kinder, die Partnerin, den Partner oder andere Verwandte übergeben. Dieser Weg erfordert meist frühzeitige Absprachen zu Rollen, Zeitplan und finanzieller Fairness.

  2. Management-Buy-out (MBO):

    Das Unternehmen wird von bestehenden Geschäftsführerinnen, Geschäftsführern oder Führungskräften übernommen. Der Vorteil ist, dass Know-how und Kundenbeziehungen im Betrieb bleiben. Dabei muss unter anderem die Finanzierung beim Management-Buy-out gut vorbereitet werden.

  3. Employee-Buy-out (EBO) beziehungsweise Teamnachfolge:

     Das Unternehmen wird von einem Team aus Mitarbeitenden übernommen, häufig ergänzt durch externe Finanzierung. Damit die Zusammenarbeit funktioniert, braucht es klare Entscheidungsstrukturen und verbindliche Vereinbarungen.

  4. Management-Buy-in (MBI):

    Ein externes Management übernimmt die Firma. Dafür sind eine strukturierte Einarbeitung und ein gezielter Vertrauensaufbau im Team und bei Kundinnen und Kunden wichtig.

  5. Strategischer Verkauf:

    Das Unternehmen wird an ein anderes Unternehmen aus der Branche verkauft, etwa an einen Wettbewerber oder an einen Zuliefererbetrieb. Dieser Weg kann Synergien schaffen. Er kann aber auch Veränderungen bei Standort, Personal oder Marke nach sich ziehen.

  6. Einstieg eines Finanzinvestors oder einer Finanzinvestorin (Private Equity / Beteiligungsgesellschaft):

    Ein Investor oder eine Investorin beteiligt sich am Unternehmen und bringt Kapital sowie Professionalität in den Prozess ein. In der Regel stehen Wachstum und ein späterer Exit im Fokus. Ziele und Einflussrechte sollten sauber geregelt werden.

  7. Verkauf an mehrere Käufer (Mehrpersonenlösung):

    Das Unternehmen wird an mehrere Personen verteilt, die gemeinsam Anteile erwerben. Das kann die Finanzierung erleichtern, verlangt aber klare Regeln zu Mitbestimmung, Konfliktlösung und Ausstieg.

  8. Fusion (Verschmelzung):

    2 Unternehmen werden zu einer wirtschaftlichen Einheit zusammengeführt, sodass die Nachfolge über die neue Struktur gelöst wird. Dieser Weg ist anspruchsvoll, weil Prozesse, Kulturen und Systeme integriert werden müssen.

  9. Verpachtung des Betriebs:

    Bei einer Verpachtung geben Sie die Unternehmensführung und die Organisation an einen geeigneten Pächter oder eine Pächterin ab. Sie bleiben Eigentümerin beziehungsweise Eigentümer des Betriebs und fahren gegebenenfalls weiter Erträge ein. Sie ziehen sich aber aus dem aktiven Geschäftsleben zurück. Das kann eine Übergangslösung sein. Es erfordert detaillierte Verträge zu Pflichten, Investitionen und Kontrolle.

  10. Stiftungslösung:

    Das Unternehmen wird in eine Stiftung eingebracht, die langfristig Eigentümerin bleibt und die Unternehmensführung nach festen Regeln absichert. Dieser Weg ist stabil, aber rechtlich und steuerlich komplex und braucht spezialisierte Beratung.

  11. Schrittweise Übergabe (etwa über eine Holding):

    Die Nachfolge erfolgt in Etappen. So übernimmt die Nachfolgerin oder der Nachfolger etwa zunächst eine Minderheitsbeteiligung und später die restlichen Anteile. Das reduziert Risiken, setzt aber klare Meilensteine und transparente Bewertungsregeln voraus.

  12. Liquidation

    Wenn keine Unternehmensnachfolge gefunden wird, muss das Unternehmen geordnet beendet werden. Wenn dieser Weg absehbar ist, sollte früh geplant werden, um Vermögenswerte zu sichern und Verpflichtungen sauber abzuwickeln.

Tipp: Bei der internen Übergabe an ein Familienmitglied ist es wichtig, die neuen Rollen sorgsam zu etablieren, um Konflikte zu vermeiden. Laut Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie werden noch immer knapp die Hälfte aller zur Nachfolge anstehenden mittelständischen Unternehmen an Familienmitglieder übergeben (Zahlen beruhend auf Untersuchungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn, 2025). Insbesondere dabei kann es manchen erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern schwerfallen, etwa den Sohn oder die Tochter zukünftig parallel auch in der Rolle als Führungskraft wahrzunehmen und entsprechend zu behandeln.

Nachfolgeplattform
„nexxt-change“ hilft Ihnen bei der Suche

Die Internetplattform nexxt-change will nachfolgeinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit Existenzgründerinnen und -gründern zusammenbringen. Interessierte können dazu ein Inserat in der Börse einstellen. Spannend ist die Börse vor allem auch aufgrund der professionellen Betreuung. Regionalpartner wie unter anderem die IHKs und die Sparkassen unterstützen Sie während des gesamten Prozesses der Unternehmensnachfolge. nexxt-change ist ein Angebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, der KfW-Bankengruppe, des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit den Partnern der Aktion „nexxt“.

Ablauf: So planen Sie die Unternehmensübergabe

Jeder Betrieb ist anders. So muss auch die Planung individuell erfolgen. Einige grundlegende Schritte sind für eine verantwortungsvolle Unternehmensnachfolge aber in jedem Fall hilfreich:

  1. Vorbereitungen

    Machen Sie sich zunächst ein Bild davon, wonach Sie suchen: Welche Qualifikationen und Eigenschaften braucht eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger, um Ihr Unternehmen zu führen? Halten Sie Ihre Gedanken schriftlich fest, um später mögliche Interessentinnen oder Interessenten gut beraten und Entscheidungen verantwortungsvoll treffen zu können. Beginnen Sie damit, wichtige Dokumente zu sortieren.

  2. Erstberatung und Strategie:

    Gibt es intern eine geeignete und interessierte Nachfolgeperson, möglicherweise auch aus Ihrem familiären Umfeld? Stimmen Sie diese gegebenenfalls mit den Anforderungen aus Schritt 1 ab. Oder suchen Sie extern nach einer neuen Führung für Ihr Unternehmen? So oder so empfiehlt es sich, bereits jetzt eine Beratung in Anspruch zu nehmen. So können Sie Vor- und Nachteile verschiedener Wege besser abwiegen. Hier sollten Sie steuerliche, rechtliche und wirtschaftliche Expertise mit ins Boot holen. Bei einer externen Nachfolge: Inserieren Sie Ihre Firma auf Unternehmensplattformen wie nexxt-change, um zu den Anforderungen aus Schritt 1 passende Interessentinnen und Interessenten zu gewinnen.

  3. Abstimmung

    Lernen Sie die Interessentinnen und Interessenten an Ihrem Unternehmen möglichst gut kennen und stehen Sie bei Fragen Rede und Antwort. Bevor Sie vertrauliche Unterlagen und Informationen herausgeben, sollten die Interessierten eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben.

  4. Transaktionsberatung

    Spätestens, wenn potenziell eine geeignete Nachfolgerin oder ein geeigneter Nachfolger gefunden ist, sollten Sie eine ausgiebige Nachfolgeberatung nutzen. Diese können Sie etwa bei der IHK wahrnehmen. Lassen Sie sich parallel von Expertinnen und Experten zu rechtlichen (Anwaltskanzlei) und steuerlichen (Steuerberaterin oder Steuerberater) Konsequenzen beraten. Ihre Sparkasse steht Ihnen rund um die finanziellen Aspekte der Unternehmensnachfolge zur Seite.

  5. Beratung der Käuferseite:

    Stehen Sie dem potenziellen Nachfolger oder der Nachfolgerin weiterhin beratend zur Seite. Unterstützen Sie auf Wunsch, etwa beim Erstellen eines Businessplans, und begleiten Sie die Risikoprüfung (Due Diligence) mit den gewünschten Informationen.

  6. Verhandlungen

    Verhandeln Sie die Modalitäten, die Übergabe und den Kaufpreis. Für Letzteren empfiehlt es sich, eine Sachverständige oder einen Sachverständigen zur Unternehmensbewertung hinzuzuziehen. Vereinbaren Sie etwa Asset Deal oder Share Deal.

  7. Notartermin

    Je nach Rechtsform und Transaktion ist ein Notartermin erforderlich.

  8. Sicherungsphase

    Oft erfolgt die operative Einarbeitung und Aufgabenübergabe anschließend schrittweise. Auch nach dem Closing ist Ihre Sparkasse weiterhin für Sie da. Wir begleiten und unterstützen auch Ihren Nachfolger oder Ihre Nachfolgerin in der Anfangsphase.

Tipp: Eine passende Unternehmensnachfolge zu finden und aufzubauen, erfordert oft eine Menge Teamarbeit. Beziehen Sie ggf. auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt mit ein, um die Übernahme transparent und sanft zu gestalten.

Sanfter Übergang
Option Unternehmensbeirat

Als Unternehmerin oder Unternehmer ist es oft nicht leicht, das eigene Lebenswerk an die nächste Generation zu übergeben. Indem Sie einen Unternehmensbeirat (auch: Gesellschafterausschuss) einsetzen, sichern Sie sich auch über die Übergabe hinaus einen gewissen Einfluss und können somit den weiteren Erfolg Ihrer Firma mit steuern. Sinnvoll kann ein Beirat aber auch sein, um die Nachfolge sanfter erfolgen zu lassen und Ihren Nachfolger oder Ihre Nachfolgerin von Ihrer Erfahrung profitieren zu lassen.

Wie sich der Unternehmensbeirat zusammensetzt und welche Aufgaben er bei der weiteren Beratung des Unternehmens hat, lässt sich individuell festlegen. Es gibt sowohl Beiräte, die rein im Sinn von Coaches beratend agieren als auch solche, die die Geschäftsführung überwachen und kontrollieren.

Tipp: Denken Sie frühzeitig an die Nachfolgeplanung. Eine Planung, 3 bis 10 Jahre im Voraus ist durchaus angemessen.

Sie möchten Ihre Unternehmensübergabe angehen?

Unsere Expertinnen und Experten stehen Ihnen gern zur Seite. Erreichen Sie hier Ihre Sparkasse vor Ort.
Unternehmensnachfolge angehen

Häufige Fragen zur Unternehmensnachfolge

  1. Unternehmensnachfolge ist ein weiter Begriff. Er bezeichnet die gesamte Planung und Vorbereitung, die Übergabephasen und die Transaktion, wenn ein Unternehmen an eine Nachfolgeperson übergeben wird. Die klassische Unternehmensnachfolge findet in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) statt. Sie werden meist noch von der Gründungsfamilie oder einer einzelnen Gründungsperson geleitet.

  2. Die Form der Unternehmensnachfolge ist abhängig von Ihrer individuellen Situation, den Ursachen für die Nachfolge sowie den damit verbundenen kurz- und langfristig definierten Zielen. Sie können Gesellschafterin oder Gesellschafter bleiben oder Sie geben das rechtliche und wirtschaftliche Eigentum ab. Folgende Szenarien sind typisch:

    • Ihre Nachkommen übernehmen den Betrieb. Dafür haben Sie 3 verschiedene Möglichkeiten:
    1. Die vorweggenommene Erbfolge (Schenkung) zu Lebzeiten
    2. Übertragung Ihres Unternehmens gegen Renten, Raten oder wiederkehrende Leistungen als Versorgungs- und Unterhaltsleistungen
    3. Kauf des Unternehmens durch Ihre Nachkommen
    • Sie verkaufen das Unternehmen an aktuelle Führungskräfte oder Teile der Belegschaft.
    • Sie übergeben Ihr Unternehmen an ein externes Management. Oder Sie regeln die Übernahme mithilfe eines strategischen Investors oder einer Investorin.
    • Sie verkaufen an externe Interessenten.
    • Sie geben die Unternehmensführung und die Organisation an einen geeigneten Pächter oder eine Pächterin ab.
    • Sie überführen Ihr Unternehmen in eine Stiftung. Dies kommt in Einzelfällen für mittlere, primär aber für große mittelständische Unternehmen infrage. Für kleine Unternehmen und Betriebe ist dies meist keine praktikable Lösung.
  3. Wichtig ist, dass Sie schon frühzeitig an die Nachfolge denken und mit den Planungen anfangen. Bereits 3 bis 10 Jahre vor Ihrer geplanten Unternehmensübergabe sollten Sie damit beginnen, Ihr Unternehmen fit für die nächste Generation zu machen. Spätestens 3 Jahre vorher sollten Sie mit der Suche nach einer potenziellen Übernehmerin oder einem Übernehmer beginnen und spätestens 12 Monate vorher mit dem Prozess der Übergabe starten.

    Holen Sie rechtzeitig professionelle Hilfe an Bord. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen unterstützen Sie:

    • Finanzberatung der Sparkasse oder Bank
    • Rechtsberatung
    • Steuerberatung
    • Wirtschaftsberatung
    • Vermögensverwaltung
    • Change Management

    Die familieninterne Nachfolge ist nach wie vor die Nummer 1, wenn es um Wünsche für die Übergabe geht. Trotz vieler Vorteile ist sie aber nicht frei von Tücken. Durch die emotionale Bindung mangelt es oft an Objektivität bei den anstehenden Entscheidungen. Und: Nicht jedes Kind ist zum Unternehmer oder zur Unternehmerin geboren oder es hat andere Lebenspläne.

    Binden Sie Ihren Nachwuchs frühzeitig ins Unternehmen ein, wenn Sie ihn als Nachfolge in Betracht ziehen. Beachten Sie bei externen Übergaben, die nicht innerhalb der Familie oder dem eigenen Management stattfinden, dass diese weitaus risikoreicher sind als interne Nachfolgen. Minimieren Sie dieses Risiko durch sorgfältige Prüfung und Vorbereitungen und nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Sprechen Sie uns an. Wir begleiten Sie auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensnachfolge.

  4. Je nach Unternehmen kann sich der Nachfolgeprozess unterscheiden. Der Ablauf in folgenden Phasen ist jedoch typisch:

    1. Ziele grob abstecken
    2. Dokumente sammeln und sortieren
    3. Professionelle Beratungen einholen
    4. Interessentinnen und Interessenten gewinnen, etwa über Unternehmensplattformen wie nexxt-change
    5. Mögliche Käuferinnen oder Käufer kennenlernen
    6. Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben lassen
    7. Informationen austauschen und gemeinsam beraten
    8. Vorvertrag aufsetzen
    9. Risikoprüfung unterstützen
    10. Unternehmen bewerten und Kaufvertrag verhandeln
    11. Kaufvertrag abschließen
    12. Übergabe
  5. Bei einem Share Deal wird der Käufer oder die Käuferin zum neuen Gesellschafter oder der neuen Gesellschafterin des bestehenden Unternehmens. Es findet dabei also kein Arbeitgeberwechsel für die Beschäftigten statt.

    Bei einem Asset Deal können einzelne Vermögenswerte übernommen werden. Es kann aber auch zu einem Betriebsübergang kommen. Dann greifen die Regelungen in § 613a BGB.

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