Das Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung in der Sparkassen-Finanzgruppe

Es gibt rund 390 Sparkassen in Deutschland. Und die bieten dir einen Job, der nicht nur sicher, sondern auch vielseitig ist – Aufstiegschancen und über 320.000 Kollegen inklusive. Du hast dich bei uns beworben und wurdest zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Das solltest du wissen:

Das erwartet dich in einem Vorstellungsgespräch

Du wurdest zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch! Das bedeutet, dass deine Bewerbung gut angekommen ist. Jetzt folgt Phase zwei: Das Unternehmen möchte dich auch persönlich kennenlernen. In den meisten Fällen lädt es dich dazu in die eigenen Räumlichkeiten ein.

Wie der Name schon sagt, geht es bei einem Vorstellungsgespräch darum, sich einander vorzustellen. Richtig, hier sind beide Seiten wichtig. Du stellst dich dem Unternehmen vor. Das Unternehmen stellt sich aber auch dir vor. Denn genauso, wie eine Firma von dir überzeugt sein muss, musst du auch von ihr überzeugt sein, um dort zu arbeiten.

Die wichtigste Erkenntnis ist deshalb: Ein Bewerbungsgespräch ist kein Verhör, bei dem du alleine Rede und Antwort stehen musst. Genauso hast du das Recht, die Ansprechpartner zu löchern und auf Herz und Nieren zu prüfen. 

Das Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung bei uns

In der Sparkassen-Finanzgruppe ist das Vorstellungsgespräch Phase drei. Erst, wenn deine Bewerbung erfolgreich und dein Einstellungstest geschafft ist, laden wir dich zu einem persönlichen Gespräch ein.

Darin möchten wir uns ein noch genaueres Bild von dir machen:

  • Wer bist du?
  • Wo liegen deine Stärken und Schwächen?
  • Wie verlief dein schulischer Werdegang?
  • Warum interessierst du dich für genau diesen Beruf?
  • Welche Erfahrungen (zum Beispiel aus Praktika) bringst du schon mit?

Besonders interessiert uns aber auch deine Persönlichkeit. Wie trittst du auf? Wie gut kannst du dich ausdrücken, und wie gut präsentierst du dich?

Was gibt es bei einem Vorstellungsgespräch zu beachten?

Sicher hast du auch schon die eine oder andere Horrorgeschichte von Bewerbungen gehört. Da gibt es gemeine Fragen oder unangenehme Gesprächspartner. Letztlich solltest du jedoch eines nicht vergessen: Auch dein Gegenüber möchte erstmal nur das Beste – nämlich den besten Bewerber. Niemand hat etwas davon, Bewerbern das Leben schwer zu machen. Fälle, in denen das passiert, sind also nicht an der Tagesordnung.

Mit einer guten Vorbereitung wirst du ohnehin mit allen Fragen fertig. Überlege dir also genau, wie du dich vorstellen kannst. Gleich zu Beginn geht es häufig um deinen Lebenslauf. Diesen solltest du nicht einfach herunterbeten. Wichtig ist, dass du plausibel erläuterst, wie du von einer zur anderen Station gekommen bist. Warum du dich für welche Wahlfächer oder welche Hobbies entschieden hast. Ein roter Faden ist wichtig. Es sollte ersichtlich werden, warum du schlussendlich zu der Entscheidung gekommen bist, dass genau dieser Job der richtige für dich ist. Länger als zwei bis drei Minuten sollte diese Kurzvorstellung nicht dauern. 

Fragen im Vorstellungsgespräch

Bewerbungsgespräche laufen häufig nach dem gleichen Muster ab. Bereite dich deshalb auf folgende Fragen vor:

Warum haben Sie sich bei uns beworben?

Mit dieser Frage möchte man feststellen, ob du dich über das Unternehmen informiert hast. Was gefällt dir an deinem möglichen zukünftigen Arbeitgeber? Informationen über die Sparkassen-Finanzgruppe und die Sparkasse deiner Wahl findest du online.

Was wissen Sie über unser Unternehmen?

Hier verfolgen Personaler das gleiche Ziel. Sammle also vorab ausreichend Informationen über deinen potenziellen Arbeitgeber. 

Warum denken Sie, dass Sie die richtige Besetzung für diese Stelle sind?

Hier geht es darum, Aspekte aus der Stellenbeschreibung mit denen aus deinem Lebenslauf zu verbinden. Notiere dir einzelne Punkte aus der Ausschreibung und überprüfe, ob du zu jedem Punkt etwas bieten kannst. 

Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?

Hier kommt es nicht darauf an zu zeigen, dass du der Allerbeste bist. Denn ein zu großes Selbstbewusstsein kann durchaus schaden. Niemand ist fehlerfrei oder gar „der Beste“. Überlege, was andere an dir schätzen. Kannst du gut mit Stress umgehen? Bist du Optimist? Du kannst alle Eigenschaften auch gerne mit einem Beispiel belegen. Bei den Schwächen solltest du ähnlich vorgehen. Trage nicht zu dick auf, und denke daran: Auch zu große Ehrlichkeit kann schaden. Überlege dir deshalb, welche Schwächen du hast, aber auch, wie du sie zum Beispiel durch die Arbeit oder eine Fortbildung beheben kannst. 

Na, was meinst du? Bist du gut vorbereitet? Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Bewerbungsgespräch!