
Der Arbeitsmarkt ist beim Quereinstieg kein Selbstläufer. Im Jahr 2026 hat sich die Arbeitskräftenachfrage bisher leicht verbessert.
Rund 60 Prozent der Unternehmen beschäftigen bereits Menschen aus fachfremden Berufen.
Für Leute, die sich neu orientieren möchten, zählen weniger ein perfekter Lebenslauf als eine realistische Zielrolle, passende Qualifizierung, die Bereitschaft, Neues zu lernen, und überzeugend dargestellte Kompetenzen.
Arbeitsmarkt: etwas mehr offene Stellen, gezielte Chancen
Die Arbeitskräftenachfrage hat sich 2026 leicht verbessert. Bis August waren bei der Bundesagentur für Arbeit rund 640.000 offene Stellen gemeldet – bereits rund 8.000 mehr als im Vorjahr. Viele Arbeitgeber suchen weiterhin qualifizierte Mitarbeitende, insbesondere in Pflege und Gesundheit, im Handwerk, in der Erziehung und in der Logistik. Für Quereinsteigende entstehen Chancen vor allem dort, wo sie vorhandene Kompetenzen gezielt mit einer passenden Qualifizierung verbinden, die sich über Weiterbildung, Praxisprojekte oder eine strukturierte Einarbeitung aufbauen lassen. Wer sich auf ein klares Berufsbild vorbereitet, hat bessere Karten als mit einem allgemeinen Wunsch nach „etwas Neuem“.

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Quereinstieg ist längst Praxis
Quereinstiege sind für viele Unternehmen keine Ausnahme mehr, sondern ein fester Bestandteil der Personalgewinnung: Rund 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland beschäftigen bereits Menschen, die den Quereinstieg geschafft haben. Mit der Unternehmensgröße steigt der Anteil deutlich, von knapp 60 Prozent bei kleinen Unternehmen auf etwa 75 Prozent bei mittleren und rund 80 Prozent bei großen Unternehmen, wie die KOFA-Studie „Quereinstiege als Erfolgsmodell? Erfahrungen von Unternehmen“ zeigt.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) liegt darin noch Potenzial: Ein Viertel kann sich Quereinstiege derzeit kaum vorstellen, häufig weil passende Einsatzbereiche fehlen oder Tätigkeiten stark reguliert sind. Für Bewerberinnen und Bewerber ist das eine gute Nachricht: Berufserfahrung, eine abgeschlossene Ausbildung oder ein ausländischer Abschluss können den Einstieg in ein neues Berufsfeld erleichtern – sofern die Anforderungen der Zielrolle passen.
Warum der Quereinstieg auch 2026 so gefragt ist.
Die Nachfrage nach Quereinsteigern und Quereinsteigerinnen steigt seit geraumer Zeit aus mehreren Gründen deutlich an:
Ein wesentlicher Faktor ist der technologische Fortschritt, der durch künstliche Intelligenz und Automatisierung viele Berufsbilder verändert. Diese Positionen erfordern nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden und in innovative Technologien einzuarbeiten. Gerade Quereinsteigende bringen durch ihre Erfahrungen aus anderen Bereichen oft wichtige Denkflexibilität und Problemlösungsfähigkeiten mit.
Zusätzlich verschärft der demografische Wandel den Fachkräftemangel, was insbesondere Sektoren wie Gesundheitswesen, Pflege und Bildung betrifft. Diese Bereiche bieten langfristige Perspektiven in Vollzeit- und Teilzeit-Jobs und sind besonders für Quereinsteiger attraktiv, die auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen und möglichst stabilen Karrierewegen sind.
Hinzu kommt, dass viele Menschen eine bessere Work-Life-Balance anstreben und flexiblere Arbeitszeitmodelle nachfragen oder unzufrieden sind beziehungsweise nach mehr Sinn suchen. Hier bietet ein Quereinstieg eine attraktive Möglichkeit zur beruflichen Neuorientierung.
In diesen Bereichen sind Quereinstiege besonders realistisch
- Kundenberatung, Vertrieb und Dienstleistungen
In der Kundenberatung, im Verkauf, in der Versicherungs- und Immobilienvermittlung oder im Service zählen Kommunikationsstärke, Verlässlichkeit und der professionelle Umgang mit Menschen. Fachwissen zu Produkten und Prozessen lässt sich häufig im Rahmen einer Einarbeitung erwerben. Entscheidend ist, ob Sie Beratung verständlich, verbindlich und kundenorientiert gestalten können.
- Pflege, Gesundheit und soziale Arbeit
In Pflege- und Gesundheitsberufen bestehen seit Jahren Fachkräfteengpässe. Für viele Tätigkeiten sind anerkannte Abschlüsse oder gesetzlich geregelte Qualifikationen erforderlich. Ein Quereinstieg bedeutet hier daher meist: Umschulung, Ausbildung oder ein qualifizierender Einstieg in unterstützende Tätigkeiten. Wer Sinn, Teamarbeit und einen unmittelbaren Beitrag für andere sucht, findet in diesen Bereichen langfristige Perspektiven.
- Erziehung, Bildung und Betreuung
Auch in der Kinderbetreuung und Erziehung werden Fachkräfte gesucht, wenn auch nicht mehr in jeder Region aufgrund des Geburtenrückgangs. Je nach Bundesland und Tätigkeit gelten unterschiedliche Zugangswege. Neben klassischen Ausbildungen gibt es teilweise berufsbegleitende Qualifizierungen oder Programme für Menschen mit einschlägiger Vorbildung. Informieren Sie sich früh bei Trägern, Fachschulen und den zuständigen Landesstellen.
- Logistik, Handwerk und Technik
Elektro-, Bau- und Ausbaugewerke, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie die Logistik bieten gute Einstiegschancen – häufig verbunden mit einer Umschulung, Teilqualifizierung oder dem Erwerb notwendiger Fahrerlaubnisse. Praktisches Verständnis, Sorgfalt und Sicherheitsbewusstsein sind hier ebenso wichtig wie die Bereitschaft, fachliche Standards konsequent zu lernen.
- Finanzdienstleistungen und digitale Rollen
Banken, Sparkassen und Finanzdienstleister verändern sich durch digitale Prozesse, neue Regulierungsanforderungen und veränderte Kundenerwartungen. Dadurch entstehen Chancen etwa in der Kundenberatung, im Vertrieb, in Serviceeinheiten, in der Daten- und Prozessarbeit sowie in IT-nahen Funktionen. Nicht jede Tätigkeit setzt eine Bankausbildung oder ein einschlägiges Studium voraus; häufig führen strukturierte Qualifizierungen, Praxisphasen und interne Lernangebote in den Beruf. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Optionen und Weiterbildungsmöglichkeiten sind hier oft je nach Arbeitgeber Standard und erleichtern den Einstieg.
So gelingt der Quereinstieg
- Zielrolle konkret benennen: Formulieren Sie nicht nur die Branche, sondern die Aufgabe, die Sie übernehmen möchten: beispielsweise „Kundenberaterin im Filialgeschäft“, „IT-Support-Spezialist“, „Disponentin“ oder „Pflegefachassistenz“. Prüfen Sie Stellenanzeigen: Welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Abschlüsse werden wiederholt genannt?
- Machen Sie sich nicht kleiner, als Sie sind: Ihre bereits erworbenen beruflichen Fähigkeiten und Erfahrungen können in jeder neuen Branche gefragt sein. Berufserfahrung geht beim Branchenwechsel nicht verloren. Führungserfahrung, Projektorganisation, Verkauf, Konfliktlösung, Datenverständnis, Genauigkeit oder Kundenkommunikation sind in vielen Bereichen wertvoll. Beschreiben Sie diese Kompetenzen mit Beispielen und Ergebnissen, nicht nur mit Schlagworten.
- Qualifizierung gezielt auswählen: Wählen Sie Weiterbildungen danach aus, wie gut sie auf Ihre angestrebte Tätigkeit vorbereiten. Möglich sind beispielsweise Umschulungen, Teilqualifizierungen, berufsbegleitende Lehrgänge, IHK-Abschlüsse oder praxisnahe Onlineformate. Beratung bieten unter anderem die Agentur für Arbeit, Jobcenter, Kammern, Bildungsträger und potenzielle Arbeitgeber.
- Praxiserfahrung sichtbar machen: Praktika, Hospitationen, Nebenprojekte, Ehrenamt oder eigene Arbeitsproben können die fehlende Branchenerfahrung teilweise ausgleichen. Für digitale Rollen eignen sich etwa dokumentierte Projekte; für Beratungs- und Servicefunktionen zählen Gesprächssimulationen, Kundenkontakt oder fachbezogene Zertifikate.
- Netzwerken ist von unschätzbarem Wert: Persönliche Gespräche öffnen Türen: bei Branchenevents, regionalen Netzwerken, auf Karrieremessen oder direkt über Menschen aus dem gewünschten Berufsfeld. Plattformen wie LinkedIn (auch international) oder Xing (national) können zusätzlich helfen, Einblicke in Aufgabenprofile und Arbeitgeber zu gewinnen. Ein gutes Netzwerk ersetzt keine Qualifikation, kann aber Orientierung und Zugang zu passenden Gelegenheiten schaffen.
Typische Hürden – und wie Sie ihnen begegnen
„Mir fehlt die Branchenerfahrung.“
Fehlende branchenspezifische Erfahrung kann eine Herausforderung sein. Doch viele Unternehmen schätzen die frische Perspektive, die Quereinsteigende mitbringen.
Benennen Sie die Lücke offen, zeigen Sie aber zugleich, wie Sie sie schließen würden: durch Weiterbildung, Praxis und einen klaren Einarbeitungsplan.
„Mein Lebenslauf passt nicht auf den ersten Blick.“
Ordnen Sie Ihren Lebenslauf auf die Zielrolle hin. Stellen Sie relevante Stationen, Kompetenzen und Lernerfolge nach vorn. Betonen Sie die eigenen Stärken und Ihre Bereitschaft für neue Aufgaben. Eventuell haben Sie sich bereits überlegt, wie Ihr bestehendes Wissen den neuen Herausforderungen zugutekommen kann.
Ein überzeugendes Anschreiben beantwortet vor allem drei Fragen: Warum dieser Wechsel? Warum genau diese Rolle? Was bringen Sie bereits mit?
„Der Einstieg bedeutet vielleicht eine neue Lernkurve.“
Das stimmt. Und das sollte nicht kleingeredet werden. Planen Sie Zeit, finanzielle Spielräume und familiäre Unterstützung realistisch ein. Berufsbegleitende Modelle können sinnvoll sein, wenn ein kompletter Neustart in Vollzeit nicht möglich ist.
Quereinstieg in der Sparkassen-Finanzgruppe: Perspektiven mit Entwicklungsmöglichkeiten
Die Sparkassen-Finanzgruppe (SFG) gehört zu den führenden Arbeitgebern, die aktiv Branchenwechslern und Branchenwechslerinnen attraktive berufliche Möglichkeiten bieten. Die Sparkassenwelt überzeugt durch eine Kombination aus beruflicher Sicherheit, Weiterbildungsprogrammen und umfassender Einarbeitung.
Die SFG verbindet regionale Nähe mit einem breiten Spektrum an Berufsbildern – von Kundenberatung und Vertrieb über IT, Daten, Prozesse und Kommunikation bis zu spezialisierten Fachfunktionen.
Nach den Geschäftszahlen 2025 (Stand 31. Dezember 2025) beschäftigte die Sparkassen-Finanzgruppe 291.900 Mitarbeitende, darunter 199.824 bei den 342 Sparkassen. Damit bietet der Verbund vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in unterschiedlichen Regionen und Organisationsformen.
Bei vielen Sparkassen öffnen sich Türen für Menschen, die einen beruflichen Neuanfang suchen. Sie haben spezielle Programme entwickelt, die direkt auf Branchenwechsler und Branchenwechslerinnen zielen. So bieten etwa die Förde Sparkasse und die Sparkasse Essen praxisorientierte Ausbildungswege in der zukünftigen Arbeitsumgebung und maßgeschneiderte Schulungen, um neue Mitarbeitende effizient in das Bankwesen einzuführen. Durch die Zusammenarbeit mit den Sparkassenakademien werden branchenspezifische Kenntnisse vermittelt – wie das Wissen über Bankprodukte, Regulierung, Risikomanagement, Finanzmärkte oder Kundenberatung –, während individuelles Mentoring die persönliche Entwicklung fördert, weil es auf die individuellen Stärken und Schwächen eingehen kann. Ein Beispiel ist das Cross-Mentoring-Programm. Hier beteiligen sich Sparkassen wie die Rhein-Maas Sparkasse und die Sparkasse Aachen, um Branchenwechsler und Branchenwechslerinnen auf Karrierechancen vorzubereiten.
Wer wagt, gewinnt
Mit klaren Onboarding-Prozessen, flexiblen Weiterbildungsangeboten und der Wahl zwischen Vollzeit- und Teilzeitmodellen bieten viele Sparkassen Branchenwechselnden langfristige berufliche Perspektiven. Kurz gesagt: So kommen Sie dem Job näher, den Sie sich vorstellen. Wenn fachliche Grundlagen, Lernbereitschaft und Persönlichkeit zusammenkommen, wird aus einem Branchenwechsel eine tragfähige berufliche Perspektive.
Wer sich für einen Wechsel interessiert, sollte gezielt prüfen, welche Entwicklungswege das jeweilige Institut oder Verbundunternehmen der SFG anbietet.
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Häufige Fragen zur Bewerbung
Das hängt von der jeweiligen Ausschreibung ab. Üblicherweise benötigen Sie einen tabellarischen Lebenslauf und, sofern verlangt oder sinnvoll, ein Anschreiben. Ergänzen Sie die Bewerbung um relevante Zeugnisse, Zertifikate, Referenzen oder Arbeitsproben.
Reichen Sie nur Unterlagen ein, die für die Stelle relevant sind. Prüfen Sie außerdem, ob das Unternehmen ein bestimmtes Bewerbungsportal, Dateiformat oder eine bestimmte Reihenfolge vorgibt. Bei digitalen Bewerbungen sind PDF-Dateien in der Regel eine gute Wahl. Wenn mehrere Unterlagen zu einer Datei zusammengefasst werden sollen, sollte das Anschreiben an erster Stelle stehen.
Dafür gibt es keine feste Anzahl. Die Qualität und Passgenauigkeit Ihrer Bewerbungen sind wichtiger als eine möglichst hohe Zahl.
Bewerben Sie sich gezielt auf Stellen, deren Anforderungen zu Ihren Erfahrungen und/oder Interessen passen. Passen Sie Lebenslauf und Anschreiben jeweils an die Position an und halten Sie fest, auf welche Stellen Sie sich beworben haben. Wenn Sie wiederholt Absagen erhalten, lohnt es sich, die Unterlagen und die Auswahl der Stellen kritisch zu prüfen und gegebenenfalls Feedback einzuholen.
Ein gutes Anschreiben ist prägnant, individuell und konkret. Beantworten Sie vor allem drei Fragen:
- Warum interessieren Sie sich für diese Position?
- Warum möchten Sie gerade bei diesem Unternehmen arbeiten?
- Welche Erfahrungen und Stärken passen besonders gut zu den Aufgaben?
Belegen Sie Ihre Aussagen möglichst mit konkreten Beispielen oder Ergebnissen. Wiederholen Sie nicht einfach den Lebenslauf, sondern ergänzen Sie ihn um Motivation und relevante Zusammenhänge. Wenn ein Anschreiben verlangt wird, sollte es in der Regel auf eine DIN-A4-Seite passen. Vermeiden Sie allgemeine Floskeln, austauschbare Standardtexte und unbelegte Superlative.
Für Anschreiben und Lebenslauf sind in der Regel 10 bis 12 Punkt gut lesbar. Wählen Sie eine klare, professionelle Schrift und verwenden Sie sie einheitlich in allen Unterlagen.
Wichtiger als eine bestimmte Punktgröße sind eine gute Lesbarkeit, ausreichende Abstände und eine übersichtliche Struktur. Verzichten Sie auf zu kleine Schrift, überladene Gestaltung und unnötige grafische Elemente. Ein schlichtes Layout erleichtert auch die Verarbeitung durch digitale Bewerbungs- und Auswahlverfahren.
Beginnen Sie direkt und persönlich. Vermeiden Sie Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich“ oder „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen“.
Nennen Sie stattdessen frühzeitig Ihre stärkste Verbindung zur Stelle, zum Beispiel eine passende Erfahrung, ein konkretes Projektergebnis oder Ihre Motivation für das Unternehmen. Sprechen Sie die zuständige Person möglichst namentlich an. Schließen Sie das Anschreiben mit einem freundlichen Ausblick auf ein persönliches Gespräch ab, zum Beispiel: „Gern erläutere ich Ihnen im Gespräch, wie ich meine Erfahrung in dieser Position einbringen kann.“
Nein. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland keine Pflicht. Sie entscheiden selbst, ob Sie Ihrer Bewerbung ein Foto hinzufügen.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, sollte das Foto aktuell, professionell und natürlich wirken. Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse, einen ruhigen Hintergrund, eine angemessene Kleidung und einen freundlichen, offenen Ausdruck. Ein spontanes Selfie oder stark bearbeitetes Bild ist in der Regel nicht geeignet.
Entscheidend für die Auswahl sollten Ihre Qualifikationen und Ihre Eignung für die Stelle sein, nicht Ihr Aussehen. Prüfen Sie außerdem, ob das Unternehmen besondere Vorgaben für Bewerbungsfotos macht.
Ein Lebenslauf sollte die für die Stelle relevanten Informationen übersichtlich und möglichst antichronologisch darstellen. Die aktuelle oder letzte Station steht in der Regel zuerst. Typische Inhalte sind:
- Name und Kontaktdaten,
- beruflicher Werdegang und relevante praktische Erfahrungen,
- Ausbildung, Studium und wichtige Abschlüsse,
- passende Kenntnisse, zum Beispiel Software, Sprachen oder Methoden,
- relevante Weiterbildungen, Zertifikate, Projekte oder ehrenamtliche Tätigkeiten.
Hobbys und persönliche Interessen sind optional und sollten nur aufgenommen werden, wenn sie einen nachvollziehbaren Bezug zur Stelle haben. Angaben wie Familienstand, Religion oder die Berufe der Eltern gehören in der Regel nicht in den Lebenslauf. Auch das Geburtsdatum ist nicht zwingend erforderlich.
Achten Sie auf vollständige und konsistente Zeitangaben, eine klare Gliederung und eine angemessene Länge. Lücken sollten Sie nicht verschweigen, sondern, sofern relevant, kurz und sachlich erklären.
Ja, Sie können KI-Tools beispielsweise für Ideen, die Struktur oder eine erste sprachliche Überarbeitung nutzen. Prüfen Sie alle Inhalte jedoch sorgfältig und passen Sie sie an Ihre tatsächlichen Erfahrungen und Ihre persönliche Sprache an.
Übernehmen Sie keine Aussagen, die nicht stimmen, und geben Sie keine erfundenen Qualifikationen oder Erfolge an. Ihre Bewerbung sollte individuell wirken und zeigen, warum Sie zu genau dieser Stelle passen. Klingt Ihre Bewerbung nach KI, kann das von Personalverantwortlichen kritisch gesehen werden. Beachten Sie außerdem die Datenschutz- und Nutzungshinweise des jeweiligen Tools und geben Sie keine vertraulichen personenbezogenen Daten ein.



