5 Tipps, wie Sie gut durch den Winter kommen

Was Sie in der kalten Jahreszeit alles beachten sollten

Die Tage sind kürzer, die Nächte länger, die Temperaturen rotieren um den Gefrierpunkt und manchmal fällt sogar etwas Schnee. 2021 bisher in weiten Teilen Deutschlands sogar ganz besonders. Wie Sie trotzdem gut durch die dunkle Jahreszeit kommen und nicht von winterlichem Ärger erwischt werden, erfahren Sie in den folgenden 5 Tipps.  

Junge streckt die Zunge heraus um Schneeflocken zu fangen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erkundigen Sie sich über eine Kostenersparnis im Homeoffice. In vielen Fällen ist es möglich, die Einrichtung, Beheizung oder Miete des Arbeitszimmers abzusetzen.
  • Die kalte Jahreszeit kann dem Auto Schwierigkeiten bereiten. Darum sollten Sie auf Frostschutz achten und die Batterie kontrollieren, um Ausfälle zu vermeiden.
  • Freie Regenrinnen und Abflüsse sind essentiell für einen Winter ohne Schäden am Eigenheim. Dazu zählt auch die Beachtung der zuständigen Schneelast bei Dächern. 
  • Schneeunfälle können teuer werden. Hier lieber zweimal prüfen, in welchen Fällen der Versicherungsschutz greift.

1. Im Homeoffice (Heiz)kosten sparen

Befindet sich der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit im eigenen Zuhause, können Sie in vielen Fällen die Kosten für das Arbeitszimmer ganz oder zu Teilen absetzen. Dies gilt vor allem bei Freiberuflern und Selbstständigen, aber auch bei Arbeitnehmern, deren Arbeitgeber keinen festen Arbeitsplatz vor Ort bieten kann. Der Abzug muss in der Einkommensteuer angeben werden und beläuft sich auf maximal 1250€.

Wichtig: Durch die Coronakrise gelten neue Regelungen im Homeoffice. Der Bundestag hat eine Homeoffice-Pauschale von 5 Euro am Tag, jedoch maximal 600 Euro im Jahr beschlossen. Außerdem ist es nun einfacher, ein Arbeitszimmer als solches abzusetzen. Zusätzlich gilt ein „Anspruch auf Homeoffice“ bis zum 15.März 2021. Wenn der Arbeitgeber Präsenzarbeit fordert, muss er triftige Gründe dafür vorbringen.

Zudem kann die Zimmerausstattung in voller Höhe angegeben werden. Bei anfallenden Kosten wie Strom, Miete oder Heizung für eine gesamte Wohnung ist es möglich, den Anteil des Arbeitszimmers abzusetzen. Diese Prozentzahl berechnet man, indem man die Fläche des Arbeitszimmers durch die Fläche der gesamten Wohnung teilt und das Ergebnis mal 100 nimmt. 

2. Auto für Schnee und Eis fit machen

Im Winter gehen die Temperaturen gerne mal unter 0 Grad. Darum sollten Sie immer darauf achten, dass der Frostschutz mindestens -25 Grad Celsius abdeckt. Das kann man an der Tankstelle oder in einer Werkstatt ganz einfach überprüfen lassen. Gleiches gilt für den Scheibenfrostschutz, damit Wasser, Pumpe und Spritzdüsen nicht einfrieren.

Außerdem ist es wichtig, die Autobatterie zu kontrollieren. Wenn der Anlasser selbst bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nur mühsam startet, sollten Sie der Ursache dringend auf den Grund gehen. Schließlich besteht sonst die Gefahr, dass das Auto aufgrund defekter oder leerer Batterie nicht mehr anspringt. 

Natureinflüsse sorgen dafür, dass die Scheibenwischer nicht auf ewig sauber bleiben. Deshalb ist es wichtig, diese besonders im Winter regelmäßig zu reinigen. Auch dem Türschloss und der Türdichtung sollte man Beachtung schenken. Damit es über Nacht nicht zum Einfrieren kommt, gibt es einige hilfreiche Produkte, die man zur Pflege einsetzen kann.

Mittlerweile sollte zudem jeder die Sommerreifen gegen die Winterreifen eingetauscht haben. Wer das bisher noch nicht erledigt hat, muss bedenken, dass im Ernstfall die Versicherung nicht greift oder Leistungen gekürzt werden, sollte ein Unfallschaden entstehen

3. Im Eigenheim für Winterfestigkeit sorgen

Auch im Eigenheim muss man für Winterfestigkeit sorgen. Das beginnt schon bei der zuständigen Schneelast, die Dächer aushalten. Sollten Sie die Informationen dazu nicht mehr finden, kann ein Bauingenieur das Höchstgewicht neu ermitteln. Hilfe kann man ebenso oft beim örtlichen Bauamt finden, das über solche Angaben Bescheid weiß.

Nicht nur Schäden am Dach selbst, sondern auch an Dachrinnen und Wasserabläufen bei Flachdächern können teuer werden. Wenn Wasser beispielsweise durch altes Herbstlaub nicht gut ablaufen kann, besteht die Gefahr, dass es ins Mauerwerk eindringt und dort möglicherweise gefriert. Dies kann ein Aufplatzen der Fassade zur Folge haben.

Zuletzt sind Fenster und Türen oft Schwachstellen, wenn es um Dämmung geht. Besonders häufig ist das bei alten Häusern oder Altbauwohnungen der Fall. Sind diese undicht, geht wertvolle Heizenergie verloren und die Heizkosten werden in die Höhe getrieben. Deshalb sollte umgehend nachjustiert oder direkt modernisiert werden. 

4. Wintertauglichkeit der Versicherungen checken

Als Anwohner haben Sie in manchen Fällen die Pflicht Zufahrten oder Gehwege zu räumen. Wenn Schnee und Glätte angemessen beseitigt wurden, allerdings trotzdem jemand ausrutscht, treten je nach Situation und individuellem Vertragsabschluss verschiedene Versicherungen ein. Allerdings entscheiden diese bei sorgfältiger Räumung eher zu Gunsten des Anwohners.

Schneeunfälle lassen sich leider nicht immer vermeiden. So kann es hin und wieder vorkommen, dass zum Beispiel ein überlastetes Dach einstürzt. Es ist wichtig zu wissen, dass hier die Wohngebäudeversicherung nicht greift. Gegen Schneeunfällen müssen Sie sich zusätzlich absichern.

Bei Leitungswasserschäden hingegen kommen die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung ins Spiel. Allerdings werden Schäden nur dann gedeckt, wenn sich ein Selbstverschulden durch den Versicherten ausschließen lässt. Deshalb ist es zusätzlich unabdingbar, in den eigenen vier Wänden bewusst zu heizen und regelmäßig zu lüften, um unerwünschte Entdeckungen, wie etwa Schimmelbefall, zu verhindern.

5. Aus dem Lockdown das Beste machen

Frische Luft ist auch in Lockdown-Zeiten ein unverzichtbares Gut. Trotz mancherorts ausgeweiteter Maskenpflicht ist es deshalb immens wichtig, den Fuß vor die Tür zu setzen und eine Runde spazieren zu gehen. Die Muskulatur und das Immunsystem werden es Ihnen danken.

Soziale Kontakte müssen reduziert werden, das ist Fakt. Allerdings nicht auf virtuellem Wege. Das letzte Jahr hat uns verschiedene Tools zur Kontaktaufnahme per Video Chat beschert – also warum diese nicht auch nutzen? Verabreden Sie sich mit Freunden zu einem gemeinsamen Abendessen und plaudern über Unternehmungen, die Sie nach der Krise gemeinsam anstreben.

In stressigen Zeiten braucht der Körper Entspannung – und diese muss man nicht immer in Schwimmbädern, Saunen oder Massagestudios suchen. Auch für zuhause gibt es viele Produkte, die Wellnessfeeling aufkommen lassen. Man muss nur neue Mittel und Wege finden, um sich in dieser Krisenzeit nicht unterkriegen zu lassen. 


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