5 Tipps, wie Sie gut durch den Winter kommen

Was Sie in der kalten Jahreszeit alles beachten sollten

Die Tage sind kürzer, die Nächte länger, die Temperaturen rotieren um den Gefrierpunkt und manchmal fällt sogar ein wenig Schnee. Mit diesen fünf Tipps kommen Sie gut durch die düsteren Monate und werden nicht von winterlichem Ärger erwischt. 

Junge streckt die Zunge heraus um Schneeflocken zu fangen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erkundigen Sie sich, wie Sie im Homeoffice Kosten sparen können. In vielen Fällen ist es möglich, die Einrichtung, Beheizung oder Miete des Arbeitszimmers abzusetzen.
  • Die kalte Jahreszeit kann dem Auto Schwierigkeiten bereiten. Darum sollten Sie auf Frostschutz achten und die Batterie kontrollieren, um Ausfälle zu vermeiden.
  • Freie Regenrinnen und Abflüsse sind essenziell für einen Winter ohne Schäden am Eigenheim. Dazu zählt auch die Beachtung der zulässigen Schneelast bei Dächern.
  • Schneeunfälle können teuer werden. Hier lieber zweimal prüfen, in welchen Fällen der Versicherungsschutz greift. 

1. Im Homeoffice (Heiz)kosten sparen

Befindet sich der Mittelpunkt Ihrer beruflichen Tätigkeit in Ihrem Zuhause, können Sie in vielen Fällen die Kosten für ein Arbeitszimmer ganz oder zu Teilen absetzen. Diese Möglichkeit haben vor allem Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Selbstständige. Allerdings auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keinen festen Arbeitsplatz im Büro gestellt bekommen. Der Abzug muss in der Einkommenssteuer angegeben werden und beläuft sich auf maximal 1250 Euro.

Übrigens: Eigentlich sollte die Homeoffice-Pauschale im Jahr 2022 nicht mehr gelten. Corona wird uns jedoch noch länger begleiten, weshalb die Ampel eine Verlängerung im Koalitionsvertrag vereinbar hat. Im Jahr 2021 hat die Bundesregierung eine Homeoffice-Pauschale von 5 Euro am Tag und maximal 600 Euro im Jahr beschlossen. Zusätzlich war es einfacher, ein Arbeitszimmer als solches umzusetzen.

Nicht nur die Miete, sondern auch die Zimmerausstattung lässt sich in voller Höhe angeben. Bei anfallenden Kosten wie Strom, Miete und Heizung für eine gesamte Wohnung ist es möglich, den Anteil des Arbeitszimmers abzusetzen. Diese Prozentzahl berechnen Sie, indem Sie die Fläche des Arbeitszimmers durch die Fläche der gesamten Wohnung teilen und das Ergebnis mal 100 nehmen. 

2. Auto für Schnee und Eis fit machen

Im Winter gehen die Temperaturen gerne unter 0 Grad. Der Frostschutz sollte daher mindestens -25 Grad Celsius abdecken. Das können Sie an der Tankstelle oder in einer Werkstatt ganz einfach überprüfen lassen. Gleiches gilt für den Scheibenfrostschutz, der Wasser, Pumpe und Spritzdüsen vor dem Einfrieren bewahrt.

Ganz wichtig: Kontrollieren Sie Ihre Autobatterie. Wenn der Anlasser bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt nur mühsam startet oder das Scheinwerferlicht schnell nachlässt, sollten Sie der Ursache dringend auf den Grund gehen. Sonst besteht die Gefahr, dass Ihr Auto aufgrund defekten oder leeren Batterie nicht anspringt.

So wie jeder Gebrauchsgegenstand bleiben auch Scheibenwischer nicht auf ewig sauber. Besonders im Winter ist es wichtig, diese regelmäßig zu reinigen. Auch dem Türschloss und der Türdichtung sollten Sie Beachtung schenken. Damit über Nacht nichts einfriert, gibt es einige hilfreiche Produkte, die Sie zur Pflege einsetzen können.

Mittlerweile sollten Sie zudem die Sommerreifen gegen die Winterreifen eingetauscht haben. Wer das bisher noch nicht erledigen konnte, muss bedenken, dass bei einem Unfallschaden die Versicherung nicht greift oder Leistungen gekürzt werden. 

3. Im Eigenheim für Winterfestigkeit sorgen

Das Eigenheim muss ebenfalls auf den Winter vorbereitet werden. Das beginnt schon bei der zulässigen Schneelast auf dem Dach. Sollten Sie die Informationen dazu nicht mehr finden, kann eine Bauingenieurin oder ein Bauingenieur das Höchstgewicht neu ermitteln. Das örtliche Bauamt weiß über solche Angaben meist auch Bescheid.

Wie das Dach selbst, können auch verstopfte Dachrinnen und Wasserabfälle bei Flachdächern teuer werden. Beispielsweise wenn Wasser durch altes Herbstlaub nicht gut abfließen kann. Dadurch besteht die Gefahr, dass es ins Mauerwerk eindringt und dort gefriert. Eine aufgeplatzte Fassade kann die Folge sein.

Fenster und Türen sind gerade bei alten Häusern und Altbauwohnungen oft Schwachstellen. Sind die Fenster oder Türen undicht, geht wertvolle Heizenergie verloren und die Heizkosten steigen unnötig. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, sollten Sie umgehend nachjustieren oder direkt modernisieren.  

4. Wintertauglichkeit der Versicherungen checken

Als Anwohnerin und Anwohner haben Sie in manchen Fällen die Pflicht, Zufahrten und Gehwege zu räumen. Wenn Schnee und Glätte angemessen beseitigt wurden, aber trotzdem jemand ausrutscht, treten je nach Situation und individuellem Vertragsabschluss verschiedene Versicherungen ein. Wenn sorgfältig geräumt wurde, wird im Zweifelsfällen eher zu Gunsten der Anwohnerin oder des Anwohners entschieden.  

Schneeunfälle lassen sich leider nicht immer vermeiden. So kann es vorkommen, dass beispielsweise ein überlastetes Dach einstürzt. Hier greift die Wohngebäudeversicherung nicht. Sie müssen sich gegen Schneeunfälle zusätzlich absichern.

Die Wohngebäudeversicherung und die Hausratversicherung kommen bei Leitungswasserschäden ins Spiel. Schäden werden jedoch nur gedeckt, wenn ein Selbstverschulden durch die Versicherte oder den Versicherten ausgeschlossen werden kann. Daher ist für Sie unabdingbar, in Ihren vier Wänden bewusst zu heizen und regelmäßig zu lüften, um unerwünschte Entdeckungen wie Schimmel zu verhindern. 

5. In der düsteren Zeit die gute Laune nicht verlieren

Die düstere Jahreszeit in Kombination mit steigenden Corona-Infektionen schlägt vielen Menschen aufs Gemüt – ebenso die Angst vor einem weiteren Lockdown.

Frische Luft ist in dieser Zeit besonders wichtig. Und wenn die Wintersonne scheint, macht ein Spaziergang gleich noch mehr Spaß. Nutzen Sie die Gelegenheit und tanken Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel wieder etwas auf – Ihre Muskulatur wird es Ihnen danken.  

Auch wenn soziale Kontakte im Moment nur bedingt reduziert werden müssen, sind viele lieber vorsichtig und gehen auf Abstand. Ein Glück, dass man sich auf virtuellem Wege treffen kann und sich dieses Modell im vergangenen Jahr zunehmend etabliert hat – sogar bei Oma. Verabreden Sie sich mit Freunden und Familie zu einem gemeinsamen Abendessen via Webcam und plaudern Sie über Unternehmungen, die Sie nach der Krise anstreben.

Außerdem: Nehmen Sie sich Zeit, zu entspannen. Dazu brauchen Sie nicht unbedingt Schwimmbäder, Saunen oder Massagestudios. Es gibt viele Produkte, die Ihnen zuhause Wellnessfeeling bescheren. Man muss nur neue Mittel und Wege finden, um sich in diesen düsteren Monaten nicht unterkriegen zu lassen. 

(Stand 06.01.2022)


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