Duale Ausbildung

Die 7 wichtigsten Fragen und Antworten für alle, die ihren Beruf in Schule und Betrieb lernen möchten

Wenn du dich schon mit Ausbildungen beschäftigt hast, ist dir der Begriff „duale Ausbildung“ sicher schon in einer Stellenbeschreibung oder einem Ausbildungssteckbrief begegnet. Doch was bedeutet das eigentlich? Wie läuft eine duale Ausbildung ab? Welche Vorteile hat das? Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen von angehenden Auszubildenden.

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Das solltest du wissen, wenn du dich für eine duale Ausbildung interessierst

Ein duales System der Berufsausbildung bedeutet, dass die Ausbildung an zwei Orten stattfindet: der Berufsschule (oder/und Sparkassen-Akademie) und dem Ausbildungsbetrieb, also beispielsweise einer Sparkasse. Es gibt in Deutschland derzeit mehr als 300 anerkannte Ausbildungsberufe, in denen eine duale Berufsausbildung stattfindet. Dazu gehören beispielsweise Bankkauffrau oder Bankkaufmann, Immobilienkauffrau oder Immobilienkaufmann oder Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Digitalisierungsmanagement.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Meist besuchen die Auszubildenden an ein bis zwei Tagen pro Woche die Berufsschule oder Sparkassen-Akademie und sind an den anderen Arbeitstagen im Ausbildungsbetrieb. Es ist aber auch möglich, dass die Berufsschule in größeren Blöcken am Stück stattfindet, Auszubildende dann also längere Zeit nur in der Berufsschule beziehungsweise nur im Betrieb sind. In jedem Fall wechseln sich Berufsschule und Betrieb ab. Am Ende der Ausbildung steht sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule oder Sparkassen-Akademie eine Prüfung an.

Einige der Vorteile einer dualen Ausbildung:

  • In der Berufsschule und der Sparkassen-Akademie erwerben die Auszubildenden eine breite Allgemeinbildung.
  • Im Betrieb sammeln die Auszubildenden direkt relevante Berufserfahrungen. In den Sparkassen lernen die Auszubildenden beispielsweise verschiedene Filialen und Abteilungen kennen, um einen möglichst vielfältigen Einblick für den späteren Beruf zu bekommen.
  • Da die Auszubildenden in einen konkreten Betrieb eingearbeitet werden, sind die Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung meist besonders gut. Durch den aktuellen Fachkräftemangel in Deutschland achten Unternehmen in der Regel besonders darauf, ihre Auszubildenden auch nach der Ausbildung zu halten.
  • Im Betrieb gibt es oft viele Möglichkeiten zu Weiterbildungen nach der Ausbildung.
  • Im Betrieb knüpfen die Auszubildenden wichtige Kontakte, die ihnen später bei der Stellensuche hilfreich sein können.
  • Die Auszubildenden verdienen im Betrieb direkt ihr eigenes Gehalt: die Ausbildungsvergütung.
  • Lernen ist durch den regelmäßigen Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule besonders abwechslungsreich.

In der Regel dauert eine duale Ausbildung je nach Beruf zwei bis dreieinhalb Jahre. In bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit bei guten Leistungen zum Beispiel verkürzt werden. Bei den Sparkassen beginnen die Ausbildungen in der Regel am 1. August oder der 1. September eines Jahres. Informiere dich dazu aber am besten noch direkt bei deiner Wunschsparkasse.

Jeder Ausbildungsbetrieb entscheidet selbst, welche Voraussetzungen und Qualifikationen die Auszubildenden für eine bestimmte Ausbildung mitbringen sollten. So kann vor allem ein bestimmter Schulabschluss notwendig sein, aber auch zum Beispiel besondere IT-Kenntnisse. Genauere Informationen bekommst du in der Stellenanzeige oder direkt beim jeweiligen Ausbildungsbetrieb, also zum Beispiel in deiner Sparkasse.

Azubis bekommen vom Ausbildungsbetrieb eine monatliche Vergütung. Wie viel das ist, unterscheidet sich je nach Ausbildungsberuf und Betrieb. Außerdem steigert sich die Vergütung in der Regel mit jedem Ausbildungsjahr.

Bei den Sparkassen bekommen die Auszubildenden neben dem Grundgehalt noch vermögenswirksame Leistungen und eventuell weitere soziale Leistungen und Zusatzleistungen, wie zum Beispiel einen Fahrtkostenzuschuss. Die konkrete Höhe der Ausbildungsvergütung erfährst du bei der Sparkasse deiner Wahl.

Auszubildende bekommen übrigens bei den Sparkassen jährlich 30 Tage Urlaub. Die Berufsschulen sind in Deutschland staatlich finanziert, sodass für den oder die Azubi keine Kosten für Schule oder Akademie anfallen.

Eine duale Ausbildung kannst du in Deutschland in über 300 anerkannten Ausbildungsberufen machen. Die Sparkassen und ihre Verbundpartner bieten eine Reihe von Ausbildungen an, beispielsweise als Bankkauffrau oder Bankkaufmann, Immobilienkauffrau oder Immobilienkaufmann oder Kaufmann beziehungsweise Kauffrau für Digitalisierungsmanagement. Aktuell absolvieren mehr als 12.000 junge Frauen und Männer ihre duale Ausbildung in den mehr als 500 Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Interessierst du dich auch für einen Ausbildungsplatz bei uns? Dann erfahre mehr über die Ausbildungen bei den Sparkassen und bewirb dich über die Jobbörse der Sparkassen-Finanzgruppe auf einen Traum-Ausbildungsplatz in deiner Nähe.

Tipp: Lies auch unsere Bewerbungstipps für die Ausbildung und unsere Tipps für das Vorstellungsgespräch.

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