Nachbarn einfach helfen – in Sekundenschnelle

Mithilfe des Identitätsdienstes der Sparkassen funktioniert die Verifizierung auf nebenan.de mit einem Klick

Gerade die Corona-Krise zeigt, wie wichtig Solidarität ist. Im Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de können sich Menschen virtuell vernetzen und in der realen Welt einander helfen. Durch die Verifizierung mit dem Identitätsdienst yes®, der im Onlinebanking der meisten Sparkassen integriert ist, ist das in Rekordzeit möglich.

Jede Herausforderung bringt auch Chancen mit sich. Das beweist die Corona-Krise sehr eindrücklich: „Wir sehen bei uns auf der Plattform eine Welle der Solidarität“, sagt Christian Vollmann, Gründer von nebenan.de. „Bei uns registrieren sich sehr viele Menschen, die anderen helfen möchten – zwischenzeitlich gab es sogar mehr Angebote als Nachfragen.“

Der Bayer suchte vor fünf Jahren in seiner Wahlheimat Berlin selbst nach Kontakten in seiner Nachbarschaft. Also rief er das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de ins Leben.

Seitdem boomt die Plattform: Sie ist zum virtuellen Treffpunkt für mehr als 1,6 Millionen Nutzerinnen und Nutzer geworden, die mehr Gemeinschaft in der Anonymität einer Großstadt suchen. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind täglich damit beschäftigt, dieses Wachstum und die Expansion in andere Städte möglich zu machen.

nebenan.de und yes®: Einfach, sicher und schnell

Identitätsdienst yes
Christian Vollmann, Gründer von nebenan.de

Ein Grund für den Erfolg von nebenan.de ist die unkomplizierte Handhabung der Plattform. „Die User können sich in kurzer Zeit in unserem geschützten Netzwerk registrieren und verifizieren“, erklärt Vollmann. „Direkt danach können sie mit anderen in Kontakt treten.“

Die Verifizierung, also die einmalige Überprüfung der Adresse, ist sehr wichtig. Sie stellt sicher, dass nur Menschen Zutritt zu nebenan.de erhalten, die tatsächlich in der Nachbarschaft leben und dort nach nachbarschaftlichem Austausch suchen – und keine betrügerischen Absichten haben.

Seit März 2020 sei die Verifizierung sehr viel schneller möglich als vorher, so der nebenan.de-Gründer. „Seitdem arbeiten wir mit yes®, dem Identitätsdienst der Sparkassen. Nun können sich neue Nutzer mit einem Mausklick verifizieren“, betont er. Das Hochladen und Überprüfen eines Ausweisdokuments wie dem Personalausweis sei nicht mehr nötig.

So funktioniert es:

  • Nach der Eingabe von Name, Adresse und Mailadresse auf nebenan.de wählen die Nutzer zur Verifizierung ihrer Daten die Option „Login mit deiner Sparkasse“.
  •  Anschließend müssen sie lediglich den Namen des Instituts eingeben.
  • Ein Fenster mit ihrem Online-Banking erscheint: Sie loggen sich mit Passwort und PIN ein.
  • Gegebenenfalls wird noch zusätzlich eine TAN abgefragt. Das ist aber nicht immer der Fall.
  • Mit nur einem Klick auf den yes®-Button im Online-Banking werden ihre Anmeldedaten automatisch verifiziert.
  • Dieser Prozess ist nicht nur schnell, sondern auch sicher: Die Sparkassen und yes® geben die User-Daten nicht an Dritte weiter.
  • Ohnehin können die Nutzer in ihrem Online-Banking jederzeit nachvollziehen, welchem Anbieter sie Daten mit yes® übermittelt haben.
  • yes® kann nicht nur für die Anmeldung auf nebenan.de genutzt werden, sondern auch auf allen anderen Portalen, die den Identitätsdienst anbieten, beispielsweise die Provinzial im Rheinland.

Fast 80 Prozent der Sparkassen bieten yes® an

„Diese schnelle Form der Identifizierung funktioniert bei allen Sparkassen, die den neuen Dienst anbieten. Das sind fast 80 Prozent der Institute“, sagt Vollmann. Er empfiehlt diese Variante sehr: „Für mich ist das die beste Lösung.“

Neben den Sparkassen haben unter anderem auch die Volksbanken die zentralen Vorteile von yes® erkannt. Weitere Partner und Funktionen werden in absehbarer Zeit folgen.

In Vollmanns Augen ist der Identitätsdienst obendrein sehr viel schneller und sicherer als andere Anbieter: „Der Vorteil ist, dass diese Variante ohne Opt-in auskommt. Die User müssen sich also nicht zusätzlich bei dem Identitäts- oder Verifikationsdienst registrieren, bevor sie ihn nutzen können.“

„In nur zehn Tagen implementiert“

Außerdem begeistert den nebenan.de-Gründer, dass die Implementierung des Dienstes nur zehn Tage gedauert hat. „Gerade mit dem Ausbruch der Corona-Krise war das für uns eine sehr große Hilfe“, sagt er. Seitdem habe sich die Anmeldezahl verfünffacht.

Bei den neuen Usern habe es sich meist um Menschen gehandelt, die Hilfe anboten. Schnell sei ihm und seinem Team klargeworden, dass ältere Menschen und andere Risikogruppen, die Hilfe benötigen, nicht unbedingt das Internet nutzen.

„Also haben wir gemeinsam mit unserer gemeinnützigen Stiftung eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet. Wer unter 0800 – 866 55 44 anruft, kann ein Hilfe-Gesuch aufgeben und wird von hilfsbereiten nebenan.de-Nutzern zurückgerufen.“

Damit möglichst viele Menschen davon erfahren, hat nebenan.de Anzeigen in Radio und Fernsehen geschaltet. So können auch Menschen ohne Internet Hilfe aus der Nachbarschaft finden.

Gut Ding braucht manchmal Eile

„Die Krise zeigt, dass sehr viel Gutes in uns Menschen steckt. Man muss es manchmal nur etwas fördern“, ist Vollmann überzeugt. Er habe das Gefühl, dass die aktuelle Solidaritätswelle auch nach dem Ende der Pandemie anhalten werde.

„yes® kam gerade zur richtigen Zeit. Ohne den Dienst könnten wir den Ansturm neuer User nicht so schnell bewältigen“, betont er. Es müssten wieder alle einzeln verifiziert werden, und die Vernetzung mit der Nachbarschaft würde deutlich länger dauern. „Mit yes® funktioniert die Corona-Hilfe in Echtzeit.“