Ein Mann und eine Frau sitzen auf dem Rücksitz eines Autos. Das Auto ist voll mit bunten Schnittblumen.

5 Geld-Fakten zum Valentinstag

Rote Zahlen statt roter Rosen?
Am 14. Februar geht es nicht nur um Liebe, sondern auch um Geld. Planen Sie eine kleine oder größere Aufmerksamkeit? Beliebte Geschenke, durchschnittliche Ausgaben und Preisfallen im Überblick.

Die gefragtesten Geschenke – und warum Sie 2024 tiefer in die Tasche greifen müssen

Parfum hat die Pole Position: Laut einer Studie  möchten 35 Prozent der Befragten für ihren Schatz besonders gut duften und freuen sich über einen Flakon der Lieblingsmarke. Mit beachtlichen Preissteigerungen. Der Verbraucherpreisindex stieg für Eau de Toilette und Parfum  von 105,2 im Jahr 2022 auf 113 im Jahr 2023 (Basiswert: 100 im Jahr 2020).

30 Prozent setzen auf Zucker. Schokolade, am besten in Herzchenform, ist ein Dauerbrenner. Wer beim Wocheneinkauf für die Snack-Schublade gerne die ein oder andere Tafel mitnimmt, weiß es bereits: Schokolade ist teurer geworden. Ein Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Einfuhrpreise von Kakaobohnen mit einer Erhöhung von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Blumen belegen nur den dritten Platz. Wegen ihrer Vergänglichkeit oder weil Sie insgesamt teurer geworden sind? Die Preise für Schnittblumen in Deutschland zeigen besonders im Februar und Mai, bedingt durch den Valentinstag und den Muttertag, regelmäßig einen Anstieg. Seit 2020 sind die Preise für Schnittblumen um etwa 30 Prozent gestiegen. In Deutschland ging der Umsatz jedoch nach Berechnungen der Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI) 2022 um 14 Prozent zurück. Viele halten einen üppigen Strauß für verzichtbar. Wie wäre es also mit einer hübschen Topfpflanze? Die lebt lange – wie bestenfalls Ihre Liebe.

Weitere 29 Prozent Einfallslose oder Zerstreute organisieren abgehetzt einen Gutschein.

Und 26 Prozent genießen Paar-Zeit bei einem Restaurantbesuch. Beim Stammitaliener wirken die Preise auf der Karte nicht mehr so freundschaftlich, wie gewohnt? Das liegt womöglich an der Rückkehr der alten Mehrwertsteuer. Die Absenkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 19 auf 7 Prozent sollte die Corona-Einbußen etwas auffangen. Seit dem 1. Januar 2024 gilt nun wieder der Satz von 19 Prozent. Trinkgeld ist trotzdem gerne gesehen!

Durchschnittliche Ausgaben zum Valentinstag 2024

Ein Blick auf unser Nachbarland Österreich gibt Aufschluss über durchschnittliche Ausgaben zum Tag der Liebe: 80 Prozent der Männer wollen 2024 ihre Partnerin oder Ihren Partner beschenken, bei den Frauen sind es 82 Prozent .

Counter Geld 15

0Euro

geben Liebende durchschnittlich für den Valentinstag aus.

Ein gemeinsames Date muss aber nicht teuer sein. In dieser Ausgabe der Spar-Hacks finden Sie Inspiration für kostenfreie Unternehmungen in Ihrer Nähe.

Die Liebe und das liebe Geld

Studien zeigen, dass Geld oft zu Streit in Beziehungen führt oder sogar zur Trennung. Mit offener Kommunikation über finanzielle Vorstellungen, einem Gemeinschaftskonto und dem Erhalt der eigenen finanziellen Unabhängigkeit können Paare ihre Finanzen besser managen. Wir liefern hilfreiche Tipps für ein klärendes Gespräch zum Thema Geld in der Beziehung.

Der Valentinstag ist eine Erfindung der Blumenindustrie – Falsch!

Auch wenn vergangenen Erhebungen zufolge jede sechste deutsche Person dieser Meinung war: Der Valentinstag ist keine Erfindung der Blumenindustrie. Er hat seine Ursprünge im Fest des Heiligen Valentinus, einem Märtyrer und dessen Lebensgeschichte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Valentinstag in Westdeutschland durch die anwesenden US-Soldaten im Land bekannt. Im Jahr 1950 fand in Nürnberg der erste „Valentinsball“ statt. Folglich nahmen sich dann auch der Blumenhandel und Konfekthersteller dem lukrativ erscheinenden Thema an.

Ein wichtiger Tag für den Einzelhandel

Laut einer Studie der Unternehmensberatung Simon-Kucher  organisierten 42 Prozent der befragten ihr Geschenk im lokalen Einzelhandel. So kauften 2021 die meisten Deutschen, 41 Prozent , ihren Strauß in einem Blumenladen in ihrer Nähe. Der Einzelhandel floriert am 14. Februar – im wahrsten Sinne des Wortes.

 „Dynamic Pricing“ im Online-Handel

Wer das Präsent lieber vorab online bestellt, muss mit anlassbedingten Preissteigerungen rechnen. Auch vor und am Valentinstag greift das „Dynamic Pricing“. Bedeutet: Das Preismanagement orientiert sich am aktuellen Marktbedarf. Um dem zu entgehen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie bestellen Ihren Liebesbeweis nächstes Jahr schon im Januar oder überreichen das Geschenk an einem anderen ebenso schönen Tag im Jahr.  

Stand: 13.02.2024

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