Das gehört zusammen

Mein Girokonto und ich

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Ihr Leben ohne Konto aussehen würde? Wir können Ihnen eines verraten: Das wäre gar nicht so einfach. Kein Konto, kein Gehalt, keine Wohnung, kein Kredit, kein … Die Liste ist lang.

Die vielen kleinen und großen Dinge, die mit dem Konto einhergehen, sind für die meisten von uns selbstverständlich geworden. Wir verwahren Geld, zahlen ein, heben ab, überweisen, erhalten Geld oder bezahlen elektronisch. Ganz schön praktisch. Ein Leben ohne Konto: Muss nicht sein, oder?

„Kein Konto“ als K.-o.-Kriterium

 „Ein Girokonto ist die Eintrittskarte, um in Deutschland am alltäglichen Leben teilzunehmen“, weiß Pamela Wellmann, Juristin im Fachbereich Kredit und Entschuldung bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Ohne diese Eintrittskarte können Sie in der Regel weder eine Wohnung mieten noch einen Vertrag mit einem Telefon- oder Stromanbieter abschließen. Gehälter werden üblicherweise überwiesen. Ohne Konto bekommen Sie oft keinen Job.“

„Kein Konto“ als K.o.-Kriterium? Wie man sieht, schon. Trotzdem hatten im Jahr 2013 etwa 670.000 Erwachsene in Deutschland kein Konto, das berechnete die EU. 

Konto für alle

Schon 1995 hatten sich die Banken und Sparkassen in Deutschland dazu verpflichtet, jedem Menschen ein Girokonto zu ermöglichen. Dass es 2013 trotzdem so viele „Kontolose“ gab, hat viele Gründe:  W­er sich verschuldet hatte, dem pfändeten Gläubiger das Konto. Auch Banken kündigten Konten, wenn Kunden in Zahlungsschwierigkeiten gerieten. Ein neues Konto bei einem anderen Kreditinstitut zu eröffnen, war aufgrund der Schufa-Einträge sehr schwer.

Seit 2016 gibt es deshalb ein Gesetz, das jedem rechtlich ein Konto zusichert: das Bürgerkonto. Damit ist jeder gut gerüstet. Mein Girokonto und ich? Kein Wunschtraum mehr.

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