Geld im Gepäck

Eine Sparkasse auf acht Rädern

Immer mehr Menschen kehren ländlichen Regionen den Rücken und entscheiden sich für ein Leben in der Stadt. Was daraus folgt: In diesen Teilen des Landes gibt es auch immer weniger Supermärkte, Ärzte – oder eben auch Finanzinstitute. Aber woher dann Geld nehmen, wenn nicht stehlen?

Warum Menschen Abschied vom Leben auf dem Land nehmen, hat unterschiedliche Gründe. Junge Menschen sehen dort häufig keine Perspektive. Sie ziehen weg, zum Beispiel, um an einer Universität in der Stadt zu studieren. Ältere Menschen lockt die Nähe zu ihren Kindern, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Ärzten. Und die, die bleiben? Ihnen fehlt es häufig an Dingen, die es braucht, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Zum Beispiel: moderne Finanzdienstleistungen.

Mein Haus, mein Auto, mein Handyvertrag

Jeder Mensch hat die gleichen Grundbedürfnisse. Dazu gehören Essen, Trinken oder Schlaf. Um an der Gesellschaft teilhaben zu können, braucht der Mensch von heute jedoch mehr. Mein Haus, mein Auto, mein Handyvertrag? Ohne Konto nicht denkbar. Das gilt in der Stadt genauso wie auf dem Land.

Doch Banken und Sparkassen kämpfen in ländlichen Regionen ums Überleben. Allein im Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen verlassen pro Jahr rund 900 Menschen die Region. Im Jahr 2000 hat die Sparkasse Werra-Meißner deshalb die Zahl ihrer Filialen von 40 auf 19 reduziert. Eine von vielen Realitäten.

Mobile-Banking? Können wir!

Viele Menschen wünschen sich den persönlichen Kontakt mit ihrem Kundenberater. Außerdem gibt es noch immer zahlreiche Anlässe, bei denen ein Bank- oder Beratungsgeschäft vor Ort unerlässlich ist – trotz Online- oder Mobile-Banking.

2012 kaufte die Sparkasse Werra-Meissner deshalb einen LKW und baute ihn zu einer mobilen Filiale um – inklusive Multifunktionsterminal für Überweisungen und Kontoauszüge, Geldautomat und Beratungsraum. Der 13,5-Tonner fährt durch neun Dörfer und versorgt rund 9.000 Menschen. Mobile-Banking? Können wir!

Taksi to Istanbul

Was ist „Zu Hause“?

Ein gelbes Taxi aus Istanbul. Jugendliche, die von Heimat, familiären Wurzeln und Sehnsüchten erzählen. Und das Kölner Theater Comedia. Das sind die Zutaten, die Schüler dazu zu bringen, über sich selbst, den anderen und das gemeinsame Miteinander nachzudenken.

Gemeinsam statt einsam

Let‘s get digital

Mal alleine zu sein empfinden viele als wohltuend. Einfach nur an sich denken. Tun und lassen, was man möchte. Einsamkeit hingegen kann belastend sein – gerade Senioren leiden häufig darunter. Doch es gibt Wege aus der Einsamkeit.

Willkommen, Demokratie!

Wir machen mit

Funktioniert Demokratie? Eine große Studie aus dem Mai 2017 sagt: die Hälfte aller 16- bis 26-jährigen Europäer sehen das nicht so. Sie fühlen sich nicht ernst genommen und wünschen sich mehr Mitsprachemöglichkeiten. Genau hier knüpft das Projekt „Macht Euren Projekten Beine“ an.