5 einfache Tipps: So erkennen Sie Fake News schneller

Was Sie tun können, um die Weiterverbreitung von Falschmeldungen zu verhindern

Kein Aprilscherz, sondern ein wichtiges Thema: Sogenannte „Fake News“ – also Falschmeldungen - sind mittlerweile fester Bestandteil der digitalen Nachrichtenlandschaft – und das weltweit. Auch Unternehmen sind betroffen von Falschmeldungen, die häufig über Social-Media-Kanäle geteilt werden. Denn: Nicht alle Konsumentinnen und Konsumenten sind geübt darin, falsche von echten Nachrichten zu unterscheiden. Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Internetnutzerinnen und -nutzer erkennen Fake News nicht als solche und verbreiten sie ohne Prüfung weiter. Wir zeigen Ihnen in fünf einfachen Schritten, wie Sie Fake News schneller erkennen und worauf Sie vor der Weiterverbreitung von Meldungen achten sollten.  

Buchstabenwürfel mit dem Wort Fake

Das Wichtigste in Kürze

  • Oft lässt sich bereits an der Verfasserin oder dem Verfasser einer Meldung erkennen, ob die Informationen aus verlässlicher Quelle stammen.
  • Verwechseln Sie Meinungsbeiträge nicht mit sachlichen Meldungen – auch wenn sich diese ähnlichsehen.
  • Lesen Sie nicht nur die Überschrift, sondern den gesamten Text, bevor Sie eine Meldung oder einen Link teilen.
  • Immer ins Kleingedruckte schauen: Werbebeiträge und Falschmeldungen sind oft unzureichend gekennzeichnet.
  • Machen Sie den Test und prüfen Sie, wie gut Sie im Umgang mit Internetnachrichten sind.

So erkennen Sie Fake News in 5 Schritten

Die Ergebnisse des Nachrichtenkompetenz-Tests, die im März 2021 von der Stiftung Neue Verantwortung veröffentlich wurden, zeigen deutlich: Noch immer gibt es viele Internetnutzerinnen und -nutzer, die bei der Erkennung von Fake News großen Aufholbedarf haben. Dabei lassen sich Internetmeldungen in fünf einfachen Schritten auf ihre Zuverlässigkeit prüfen:

1. Achten Sie darauf, wer die Verfasserin oder der Verfasser der Meldung ist

Bereits die Autorin oder der Autor kann viel über die Zuverlässigkeit des Inhalts aussagen. Handelt es sich um eine Journalistin oder einen Journalisten oder eine Privatperson? In vielen Artikeln oder Meldungen sind die Namen der betreffenden Personen meist nicht nur oberhalb des Textes vermerkt, sondern auch verlinkt. Nehmen Sie sich die Zeit, die verlinkten Biografien oder Social-Media-Profile anzuschauen. So erfahren Sie schnell mehr über die Person und können besser einschätzen, ob es sich um jemanden handelt, der fachlich in der Lage ist, verlässlich zu dem entsprechenden Thema Auskunft zu geben.

2. Prüfen Sie, ob es sich um reine Sachinformationen oder einen Meinungsbeitrag handelt

Oft ist es schwer zu unterscheiden, ob es sich bei einem Beitrag um sachliche Informationen oder eine Meinung handelt. Denn: Nur zum Teil wird diese Art von Inhalt markiert – es erscheint dann das Wort „Kommentar“ neben dem Autorinnen- oder Autorentitel. In vielen Fällen aber müssen Sie genau auf die Wortwahl achten, um Meinungsbeiträge als solche erkennen zu können. Ein häufiges Anzeichen: Wird es emotional, ohne dass direkt betroffene Menschen zitiert werden, handelt es sich in der Regel um einen Meinungsbeitrag. Wichtig zu wissen: Dies muss nicht bedeuten, dass der Beitrag inhaltlich falsch ist. Es ist lediglich ein Hinweis darauf, dass die Meldung möglicherweise nicht mit sachlichem Abstand verfasst wurde.  

3. Lesen Sie nicht nur die Überschrift, sondern den gesamten Inhalt

Gerade bei der Lektüre von digitalen Medien kann es schnell passieren: Nutzerinnen und Nutzer lesen nur die Überschriften und bilden sich bereits eine Meinung, bevor sie den Inhalt des Textes gelesen haben. Mehr noch: Inhalte werden geteilt oder weitergeleitet, ohne dass der Inhalt geprüft wurde. Dabei sind gerade Überschriften oftmals so formuliert, dass sie polarisieren und somit zum Teilen anregen. Der dahinterstehende Beitrag bietet mitunter jedoch einen anderen Inhalt, als die Überschrift vermuten lässt. Deshalb sollten Sie grundsätzlich den gesamten Text lesen, bevor Sie eine Meldung teilen oder weiterleiten.

4. Schauen Sie ins Kleingedruckte, um Werbehinweise oder Falschmeldungen zu erkennen

Auch wenn sich die Regularien diesbezüglich bereits verbessert haben: Es ist häufig immer noch zu erkennbar, ob es sich bei Inhalten um neutrale Berichterstattungen oder um Werbung handelt. Gerade auf sozialen Kanälen wie Twitter oder Instagram werden viele werbliche Inhalte geteilt, die sich nicht immer deutlich von rein informativer Berichterstattung abheben. Auch Falschmeldungen werden in jüngster Zeit auf Facebook häufig als solche gekennzeichnet – die Kennzeichnung wird aber beim Lesen immer noch oft übersehen. Achten Sie deshalb genau auf das Kleingedruckte der jeweiligen Meldung.  

5. Machen Sie den Test: Wie gut sind Sie im Umgang mit Internetnachrichten?

Auch wenn Sie regelmäßig auf Facebook, Tiktok oder Instagram unterwegs sind und glauben, die meisten Fake News leicht erkennen zu können – testen Sie Ihr Wissen. So schulen Sie Ihr Auge und können auch in Zukunft dazu beitragen, dass Falschmeldungen schneller erkannt werden und eine Verbreitung von Fake News vermieden wird.  


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