Dem Kunstrad gewachsen

Kein Kunststück: ehrenamtliches Engagement

Sport hält fit, stärkt den Teamgeist und gibt Selbstvertrauen. Gut, dass es in Deutschland über 90.000 Sportvereine gibt. Und das nicht nur für Fußball, Turnen und Tischtennis, sondern auch für die ein oder andere exotische Sportart.

Während Sie bei „Radfahren“ vielleicht an einen gemütlichen Ausflug mit Picknickkorb denken, denkt Isabella Zübner an Mautesprung, Sattelstand und Frontlenkerstanddrehung. Die 16-jährige Kunstradfahrerin lernt im SV Grün-Weiß Märkisch Buchholz Tricks und Kunststücke, von denen die meisten von uns nur träumen können. Und die erfordern Übung! Isabella trainiert mehrmals pro Woche – und das schon seit Jahren.  Trainerin Babett Kolbe weiß: „Am besten beginnt man schon mit unter zehn Jahren. Nur dann gelingt es, das dynamische Gleichgewicht einzuüben.“

Das bringt Anerkennung, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn

Die Sparkassen-Mitarbeiterin Kolbe trainiert die etwa 30 Kinder und Jugendlichen im Alter von fünf bis 18 Jahren dreimal die Woche – ehrenamtlich. „Das Kunstradfahren bringt den Kindern und Jugendlichen nicht nur Kraft und Koordination“, sagt sie. Der Sport fördert auch Anerkennung, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn. Kolbe: „Und das ist wichtiger als das sofortige Meistern einer Übung oder das Gewinnen einer Medaille bei einem Wettbewerb.“

Dem Kunstrad gewachsen.
Nicht nur Geld, sondern ganz viel Engagement

Damit der SV Grün-Weiß Märkisch Buchholz auch weiterhin die Gemeinschaft in dem kleinen Städtchen im Süden Brandenburgs fördern kann, unterstützt die Mittelbrandenburgische Sparkasse den Verein. Nicht nur mit Geld, wie zum Beispiel für die Renovierung des Hallendachs im vergangenen Jahr. Hinter dem Engagement steht außerdem viel ehrenamtliche Arbeit im Bereich Nachwuchs- und Talentförderung oder beim Ausrichten von Wettkämpfen. Und natürlich das nächste Training von Isabella.

Bewegung, Bewegung!

Sag mir: Wie sportlich bist du?

Jeder fünfte Deutsche hat in seinem Leben mindestens einmal am Deutschen Sportabzeichen teilgenommen.  Die Belohnung: eine Urkunde und der Beweis: „Ich bin (immer noch) fit!” Aber da geht noch mehr!

Pritschen, Schmettern, Kicken

Sprechen Sie Sport?

Viele Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, müssen unsere Sprache erst lernen. Sie können jedoch auch ohne viele Worte dazugehören: beim gemeinsamen Pritschen, Schmettern, Kicken oder Körbelegen.

Den sozialen Medien gewachsen

Gewaltig erfolgreich: Anti-Gewalt-Theater

Soziale Medien sind oft gar nicht so sozial. Denn immer öfter werden gerade Kinder und Jugendliche Opfer von Mobbing im Internet. Was man dagegen tun kann? Zum Beispiel Theater spielen. Und das erfolgreich, wie die Gruppe Eukitea zeigt.