Was ist die documenta?

Rückblick und Bedeutung der Ausstellung

Alle fünf Jahre zeigt die documenta die aktuellen Fragestellungen der internationalen Gegenwartskunst auf; im Jahr 2017 bereits zum 14. Mal. Unter stets wechselnder Regie ist die documenta zu einem weltweit beachteten Seismographen in der Bildenden Kunst avanciert – sie gilt nach wie vor als bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst.

Gründer der documenta ist Arnold Bode, Künstler, Kunstprofessor und Kurator in Kassel. 1955 zeigte er die erste Ausstellung mit dem Ziel, durch eine „Präsentation der Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts” Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wieder in das internationale Kunstgeschehen einzubeziehen. Die Ausstellung war ein großer Erfolg und motivierte Bode zu weiteren Schauen, die er bis 1968 selbst leitete. Erst 1972 setzte sich ein neues Konzept der Ausstellungsleitung durch: Eine internationale Jury beruft im Auftrag des Aufsichtsrates der documenta gGmbH zu jeder Ausstellung einen neuen künstlerischen Leiter – bis heute.