Das erfolgreichste Comic Deutschlands gibt es bei der Sparkasse

Mehrere Generationen von Sparkassen-Kunden sind schon mit den Abenteuern von KNAXianern und Fetzensteinern aufgewachsen. Bis heute sind die Hefte besonders bei jungen Kunden äußerst beliebt. Denn KNAX ist eine Herzensangelegenheit – nicht nur für die Leser.

Der Bewohner eines Inseldorfs verkleidet sich als Wildschwein und schlägt eine auf einer Burg lebende Räuberbande in die Flucht. Klingt absurd? Auf der Insel KNAX gehören solche Geschichten zum Alltag. Alle zwei Monate versuchen die Fetzensteiner, angeführt von Chef-Räuber Fetz Braun, die ehrlichen Dorfbewohner (die „KNAXianer“) um ihr Erspartes oder ihre Vorräte zu bringen. 

Mit immer neuen Ideen. Und mit dem immer gleichen Ergebnis, egal wie ausgefeilt der Plan der Fetzensteiner ist: Entweder scheitern sie an ihrer Unfähigkeit, ihrer Gier oder an guten Einfällen der KNAXianer. An den Kindern Didi und Dodo, den Zwillingen Backbert und Steuerbert oder am Hund Nero.

Wer als Kind ein Sparkassenbuch hatte, wird sich noch an diese Geschichten und Figuren erinnern. Bereits seit 1974 erscheint das Comic KNAX, herausgegeben vom Sparkassenverlag in Stuttgart. Seit gut vierzig Jahren können Kinder und Jugendliche alle zwei Monate das neueste KNAX-Heft in ihrer Sparkasse abholen - ein Langzeit-Erfolg, der im Comicbereich in Deutschland einzigartig ist.

„Dass KNAX so erfolgreich ist, liegt daran, dass wir darauf achten, gute, witzige und spannende Geschichten zu machen. Und keine Werbung“, sagt Comic-Autor Götz Bachmann, der vor gut zehn Jahren zum KNAX-Team um die Redaktion gestoßen ist und die Geschichten für KNAX schreibt.

Im Dorf der KNAXianer gibt es zwar eine vom schlauen Gantenkiel geleitete Sparkasse. Die muss aber nicht in jeder Ausgabe vorkommen. Bachmann und der Redaktion geht es um etwas anderes: „Wir können die Figuren langfristig weiterentwickeln. Und regelmäßig die Zehnjährigen in uns aktivieren, um neue Abenteuer zu erfinden.“ Dabei schafft es nur eine von zehn Ideen, die Bachmann mit seinem Team von Ko-Autoren entwickelt, am Ende in die Hefte. Als Autor für Comics arbeiten zu können sei für ihn ein Realität gewordener Kindheitstraum. Und KNAX nicht nur ein Job, sondern eine „Herzensangelegenheit“, wie er anfügt.

Das gilt auch für Roberto Freire, Koordinator des Zeichner-Teams, der ebenfalls seit zehn Jahren für KNAX arbeitet. „Für mich war das wie ein Schatz, den ich gefunden habe. Ein Traumjob!“, sagt Freire. Auch wenn er die erste Anfrage des Verlages erst einmal aus Zeitmangel abgelehnt hatte.

Mehr als eintausend Comic-Seiten haben Freire, Bachmann und die anderen Mitarbeiter des KNAX-Teams in den vergangenen zehn Jahren produziert. Dass in Deutschland ein Comic-Heft für Kinder in hoher Qualität und mit viel Tradition produziert wird, ist für Freire und Bachmann ein großer Glücksfall: Und es sieht ganz danach aus, als wenn es mit den Abenteuern von Didi, Dodo, Fetz Braun und den anderen noch lange weitergehen wird.

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