Wie wirtschaftlich ist eine Photovoltaikanlage?

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Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt von verschiedenen Größen ab. Neben den Anschaffungs- und Installationskosten und dem Eigenverbrauchsanteil des produzierten Solarstroms spielen vor allem die Höhe der EEG-Förderung und die Finanzierungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sorgt der Staat dafür, dass sich die eigene Photovoltaikanlage für Hausbesitzer lohnt. Denn die auf dem privaten Dach erzeugte Energie kann komplett ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Diese Einspeisung wird durch den örtlichen Energiebetreiber mit einem festen Betrag „vergütet“. Wegen der garantierten Einspeisetarife ist die Investition in eine private Photovoltaikanlage relativ sicher kalkulierbar. Zudem hilft der Staat bei der Anschaffung.

So können Verbraucher auf staatliche Fördermittel etwa der KfW Mittelstandsbank zugreifen. Dabei ist wichtig zu beachten: KfW-Anträge müssen in der Regel vor der Auftragsvergabe für eine Anlage bei der Hausbank gestellt werden. In vielen Bundesländern gibt es außerdem sogenannte REN-Programme in den jeweiligen Landeswirtschaftsministerien oder Landesinvestitionsbanken. Diese und andere lokale Programme fördern den Einsatz Erneuerbarer Energien.

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