Wie man seine Ausbildung finanziert

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Studenten haben durchschnittlich mehr als 864 Euro im Monat zur Verfügung. Die wichtigsten Einnahmequellen sind dabei die Eltern, das BAföG und der Nebenjob.

Grundsätzlich müssen Volljährige für sich selbst sorgen. Eine Ausnahme gilt für alle, die noch in der Ausbildung sind. Die Eltern müssen dann für den Lebensunterhalt des Kindes aufkommen, bis ein erster berufsqualifizierender Abschluss erreicht ist. Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt, hat Anspruch auf 670 Euro monatlich, plus die Kosten für Kranken- und Pflegeversicherung. Das gilt aber nur, wenn die Eltern auch genug verdienen.

Wenn die Eltern wegen ihres geringen Einkommens den Unterhalt nicht zahlen können, kann eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) beantragt werden. Das sind derzeit maximal 670 Euro pro Monat. Für Azubis in betrieblichen oder überbetrieblichen Ausbildungen gibt es die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Hier gibt es keine feste Summe. Es wird der Bedarf für den Lebensunterhalt errechnet und das anzurechnende Einkommen des Azubis oder der Eltern abgezogen.

Besonders Studenten arbeiten neben dem Studium, um sich Geld dazuzuverdienen. Als BAföG-Empfänger darf man aber höchstens 4.880 Euro pro Jahr verdienen, um den BAföG-Anspruch nicht zu verlieren. Zusätzliche Geldquellen bieten Stipendien oder Bildungskredite.

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