Wie hoch würden sich die Deutschen fürs Eigenheim verschulden?

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Die eigenen vier Wände sind bei den Deutschen beliebter denn je. Rund ein Viertel der Bevölkerung (24 Prozent) plant, eine selbst genutzte Immobilie zu kaufen.

Das ist aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase naheliegend. Die Hypothekenzinsen sind weiter äußerst gering. Als Sachwert ist eine Immobilie außerdem eine stabile Form der Geldanlage, mit der man sogar einen Beitrag für die Altersvorsorge leisten kann.

Wer meint, dass sich die Deutschen aufgrund dieser Rahmenbedingungen ohne nachzudenken verschulden, liegt allerdings falsch. Nur sechs Prozent derer, die eine Immobilie erwerben möchten, würden sich zu 100 Prozent des Kaufpreises verschulden. 21 Prozent finden eine Verschuldung bis zu 80 Prozent in Ordnung. Die Mehrheit, nämlich 48 Prozent, würde für 60 Prozent des Kaufpreises einen Kredit aufnehmen.

Experten empfehlen übrigens, von den Gesamtkosten einer Immobilie etwa 20 bis 30 Prozent durch Eigenkapital abzudecken.

Quelle: Vermögensbarometer 2015

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