Wertpapiere als Alternative bei Niedrigzinsen

Leserbewertung:

Die Deutschen bevorzugen traditionell Geldanlagen mit festen Zinsen. So geht es zum Beispiel auch Wilhelm K., Landwirt im Ruhestand. „Mir ist das immer wichtig gewesen. So konnte ich mir schon zu Beginn ausrechnen, wie viel Gewinn mir mein Geld einmal bringt.“ Ein Ende der Niedrigzinsphase ist jedoch nicht in Sicht. Deswegen hat er angefangen umzudenken.

So wie der ehemalige Landwirt freunden sich viele Menschen mit dem Gedanken an, ihr Geld in Wertpapieren anzulegen. Das ist ein Ergebnis des Vermögensbarometers 2015. Diese Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands hat ergeben, dass mittlerweile 59 Prozent der Befragten bereit sind, Wertpapiere als Alternative zum Zinssparen zu berücksichtigen. Ein knappes Viertel (26 Prozent) zieht Aktien und Fonds in Betracht. Gerade in der Niedrigzinsphase halten mehr als ein Drittel Aktien und Wertpapiere für besser geeignet.

Dieser Meinung ist auch Wilhelm K.: Ein Finanzexperte hat ihn beraten. Nun legt er einen Teil seines Vermögens breiter und auch in Sachwerte an.

Quelle: Vermögensbarometer 2015

Artikel bewerten:

Verwandte Artikel

Versorgungslücke schließen - so geht's

Viele Menschen werden in Deutschland im Alter eine Versorgungslücke schließen müssen. Die Versorgungslücke entsteht, wenn die Rente nicht ausreicht.

… und wenn ich zum Pflegefall werde?

Was man wissen muss, wenn man im Alter betreut werden muss. Alt sein bedeutet für...

Vorsorgeschritte nach Altersstufen

Unsere Infografik zeigt, wie Sie das Thema Altersvorsorge in jeder Lebensphase angehen können. Denn die staatliche Altersvorsorge wird oft nicht reichen.

Umfassende Altersvorsorge – eine Übersicht

Oft heißt es, dass man für seine Zukunft „umfassend“ vorsorgen soll. Doch was heißt das...

Tausende Rentner zahlen 2016 erstmals Steuern

Die Erhöhung ihrer Altersbezüge hat für viele Senioren unerwartete Folgen. Die Bundesregierung hat Ende November...