Wärme aus der Erde

Leserbewertung:

Wenn es um erneuerbare Energien geht, denken viele sofort an Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Dabei haben schon die alten Römer einige ihrer Thermen mit der Wärme aus dem Inneren der Erde beheizt. Die Erschließung der Geothermie funktioniert per Erdwärmesonde oder mit Erdwärmekollektoren. Für die Sonden ist eine Bohrung von 50 bis 150 Meter notwendig. Die Kosten für Sonde und Bohrung: 6.000 bis 12.000 Euro. Die Kollektoren-Variante liegt etwa bei der Hälfte. Sie kann auch in Eigenregie ausgehoben werden.

Die Erdwärmepumpe selbst kostet zwischen 6.000 und 11.000 Euro. Für Zubehör wie Verbindungsleitungen, Schlauchsets und Regenschutzgitter sollte man 500 bis 1.500 Euro kalkulieren. Unterm Strich kostet die Anschaffung einer Erdwärmeanlage inklusive der Heizung derzeit zwar noch mehr als eine Öl- oder Gasheizung. Die Betriebskosten sind aber viel geringer: 50 bis 70 Prozent. Somit amortisiert sich eine Erdwärmeheizung nach rund zehn Jahren.

Artikel bewerten:

Verwandte Artikel

Im Aufwind

Die wichtigste Quelle für Strom aus erneuerbaren Energien ist in Deutschland der Wind. Abhängig von...

Mit der Kraft der Sonne

Die Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse legt in Deutschland stetig zu. Das betrifft...

Strom und Wärme produzieren – gleichzeitig

Mini-Blockheizkraftwerke gehören in Deutschland zu den beliebtesten Varianten der privaten Strom- bzw. Wärmeerzeugung. Aus gutem...

Wie wirtschaftlich ist eine Photovoltaikanlage?

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt von verschiedenen Größen ab. Neben den Anschaffungs- und Installationskosten und...