Was wächst wann?

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Die Globalisierung ermöglicht uns nicht nur, Computer aus China, Kleidung aus Bangladesch oder Fleisch aus Argentinien zu kaufen. Sie verschafft uns auch das ganze Jahr über frisches Obst und Gemüse. So gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März und Weintrauben zu Pfingsten. Aber der Lebensmitteltransport über Kontinente und Ozeane hinweg zum Verbraucher verursacht Tag für Tag Millionen von Tonnen klimaschädliches CO2. Deswegen sind regional erzeugte Lebensmittel immer vorteilhafter.

Der Transport etwa von Äpfeln per Schiff aus Chile benötigt zwölfmal mehr Energie als heimische, frische Ware. Extrem schädlich ist der Transport per Flugzeug: Bei der Luftfracht liegt der Energieverbrauch sogar 520-mal höher. So sind selbst gekühlt eingelagerte Äpfel aus der Region in der Regel klimafreundlicher als Importe. Unterm Strich können mit einer Umstellung auf regionale und saisonale Ernährung bis zu 40 Prozent der CO2-Emissionen, die bei der Lebensmittelproduktion entstehen, eingespart werden.

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