Strom und Wärme produzieren – gleichzeitig

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Mini-Blockheizkraftwerke gehören in Deutschland zu den beliebtesten Varianten der privaten Strom- bzw. Wärmeerzeugung. Aus gutem Grund: Sie arbeiten mit der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das heißt, sie verbrauchen nur einmal Energie, erzeugen dabei aber dreifach: Strom, Wärme und warmes Wasser. Verglichen mit der üblichen Arbeitsteilung, bei der ein Heizgerät im Haus die Wärme sowie das warme Wasser und ein zentrales Großkraftwerk den Strom liefert, reduzieren Blockheizkraftwerke den Energieverbrauch um mehr als ein Drittel und den CO2-Ausstoß um rund die Hälfte.

Denn mit dem eigenen Kraftwerk können etwa 40 Prozent des Stromverbrauchs eines Vier-Personen-Haushaltes abgedeckt werden. Die restlichen 60 Prozent werden wie gewohnt von einem Stromanbieter bezogen. Der Nutzungsgrad eines Mini-BHKW liegt bei etwa 95 Prozent. Damit ist es wesentlich energieeffizienter als ein Großkraftwerk und entlastet die Umwelt, weil Energieverluste beispielsweise durch den Transport zum Verbraucher entfallen. Dies ist einer der entscheidenden Gründe, warum eine Investition in diese Technologie sogar staatlich gefördert wird.

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