Nur viel hilft viel – stimmt‘s?

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Mythen rund um die Altersversorgung auf dem Prüfstand

Immer mehr Menschen sind verunsichert, wenn es um ihre Altersversorgung geht. ‚Nur viel hilft viel‘ ist wohl eines der größten Vorurteile. Wir beleuchten dieses und andere Themen zur Rente, um die sich schon Mythen ranken.

Nur viel hilft viel
Viele Menschen denken, die private Altersvorsorge lohne nur für die, die große Beträge investieren. Aber das stimmt nicht. Auch kleine, konstante Beträge helfen – wenn man möglichst früh etwas zur Seite legt. So kommt man später auch zu einem erfreulichen Vermögen.

Der einheitliche Rentenbeginn
Oft herrscht die Annahme, alle Menschen gehen im selben Alter in den Ruhestand. Unabhängig davon, wie viele Jahre sie zuvor gearbeitet haben. Es gibt aber kein einheitliches Renteneintrittsalter für alle. Möchten Sie ohne Abstriche bei Ihrer Rente in den Ruhestand gehen, ist eine bestimmte Altersgrenze Voraussetzung. Diese steigt seit 2012 stufenweise von 65 Jahren auf 67 Jahre an. Ganz wichtig: Wer seinen Ruhestand vorher beginnt, dessen Rente vermindert sich um 0,3 Prozent je vorgezogenem Monat. Übrigens: In Deutschland betrug 2014 das Renteneintrittsalter im Durchschnitt 61,9 Jahre.

Ist meine Rente sicher?
„Denn eins ist sicher: Die Rente“: Diese Aussage des ehemaligen Bundesministers für Arbeit und Soziales, Norbert Blüm, ist immer wieder hinterfragt worden. Es ist absehbar, dass das Rentenniveau, also die Höhe der Renten relativ zum Nettolohn, sinkt. Angesichts der Inflationsrate, niedriger Zinsen und Rentensteuer empfiehlt sich eine zusätzliche Vorsorge. So sollte man dem Ruhestand gelassen entgegenblicken können.

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