Nur die Hälfte: Stromverbrauch von Klimaanlagen reduzieren

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Mit dem zunehmenden Klimawandel steigen die Temperaturen auf der Erde – und damit wird das Bedürfnis nach Klimaanlagen größer. Allein in den kommenden 20 Jahren ist Studien zufolge mit einer Verdoppelung des Kohlendioxidausstoßes zu rechnen, weil der Stromverbrauch durch Kühlung von Wohngebäuden deutlich zunimmt. Bei Nichtwohngebäuden soll er um 25 Prozent zunehmen. Schon jetzt gehen drei Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs in die Kühlung von Gewerbeimmobilien. Daher stellt sich die Frage: Wie kühlt man Gebäude effizient? Ein bayerisches Unternehmen hat ein Gerät entwickelt, das mit Wasser als Kältemittel funktioniert – und den Stromverbrauch halbiert. „eChiller“ heißt diese Innovation, die laut Unternehmen Temperaturen von weniger als fünf Grad Celsius erzeugen kann. Das reicht für Klimaanlagen in Wohnungen, Geschäften, Büros, Rechenzentren und einem Teil der Kühltheken im Einzelhandel völlig aus. Da es nur die Hälfte des bislang nötigen Stromes verbraucht, rechnet sich der Kauf laut Unternehmen schon in wenigen Jahren.

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