Niedrige Zinsen bereiten Kopfzerbrechen

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Seit vielen Jahren steigt die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrer finanziellen Situation. Auch in diesem Jahr sind 56 Prozent von ihnen damit zufrieden. Das geht aus dem „Vermögensbarometer 2015“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands hervor. Dieser Studie zufolge hat sich außerdem in den letzten zehn Jahren die Zahl derjenigen halbiert, die nicht zufrieden sind. Waren es früher 18 Prozent, sind es in diesem Jahr neun Prozent.

Aber aus der Studie geht auch Folgendes hervor: Befragte mit einem monatlichen Einkommen von 1.500 bis 2.500 Euro netto machen sich große Sorgen um die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank. Mitglieder dieser Einkommensklasse, oft als ‚Mitte der Gesellschaft‘ oder als ihr ‚finanzielles Rückgrat‘ bezeichnet, sehen die Bildung ihrer Ersparnisse gefährdet. 38 Prozent dieser Einkommensgruppe bezeichnen den Leitzins als ihre Hauptsorge. Das zeigt, dass diese Gruppe angesichts der aktuellen Geldpolitik befürchtet, besonders viel zu verlieren.

Quelle: Vermögensbarometer 2015

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