Kurz erklärt: Negativer Einlagenzins

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Im Juni 2014 wurde von der Europäischen Zentralbank (EZB) erstmals ein negativer Einlagenzins – in den Medien auch „Strafzins“ genannt – eingeführt. Seine Auswirkung: Wenn Kreditinstitute überschüssiges Geld nicht verleihen, sondern bei der EZB parken, müssen sie dafür diesen Zins  bezahlen. Auf diese Weise sollen sie dazu gebracht werden, Gelder stattdessen zur Kreditvergabe an die Wirtschaft zu nutzen. Im September 2014 wurde der negative Einlagezins von 0,1 auf 0,2 Prozent angehoben.

Der negative Einlagezins betrifft die Kreditinstitute und nicht die Verbraucher.

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