Lohnt sich Solarstrom auch für Mieter?

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Bislang gibt es Solarstrom vom eigenen Dach in der Regel nur für Hauseigentümer – Mieter werden mit Netzstrom versorgt. Ein Absolvent der Universität Kassel, Christopher Neumann, will das ändern und
Fotovoltaikanlagen auf Mehrfamilienhäusern installieren, um dann die Sonnenenergie direkt in die Mietwohnungen einzuspeisen. Für dieses Konzept mit dem Namen „Vor-Ort-Verkauf von Solarstrom“ hat er im Oktober 2014 den Sonderpreis „Bauen und Umwelt“ bei dem Unikat-Ideenwettbewerb gewonnen.

Wohnungsbaugesellschaften und Vermieter haben dieses Potenzial bisher nicht genutzt, weil sie dann rechtlich zu Stromlieferanten werden würden. Das ist jedoch mit viel Aufwand und Kosten verbunden. Neumanns Idee ist nun, die Dachflächen zu pachten, dem Verbrauch entsprechende Solaranlagen zu installieren und den Mietern dann echten lokalen Ökostrom zu verkaufen. Die Vermieter müssten lediglich ihre Dächer zur Verfügung stellen. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie ohne eigene Investitionen ihre Immobilie aufwerten können.

Laut Presseberichten konnte Neumann bereits erste Wohnungsbaugesellschaften für seine Geschäftsidee interessieren.

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