Kurz erklärt: Abgeltungssteuer

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Die Abgeltungssteuer (auch Kapitalertrag- oder Quellensteuer genannt) ist eine 2009 eingeführte Abgabe, die Anleger auf Kapitalerträge (z.B. Zinsen), abzüglich des geltenden Sparer-Pauschbetrages, zu zahlen haben. Sie wird automatisch von dem Kreditinstitut einbehalten und an den Staat abgeführt.

Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer auf die erfassten Kapitalerträge grundsätzlich „abgegolten“ – daher der Name Abgeltungsteuer. Die Abgeltungssteuer beträgt aktuell 25 Prozent. Hinzu kommen als Abzug noch der Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent und ggf. die Kirchensteuer.

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