Ist Bio immer besser?

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Ist eine Ernährung mit Lebensmitteln aus dem ökologischen Landbau wirklich die gesündere Ernährung? An der Beantwortung dieser Frage scheiden sich schon seit Jahren die Geister. Fest steht, dass diese Form der Lebensmittelproduktion sehr viel umwelt- und klimafreundlicher ist, da sie sehr viel weniger oder keine Spritz- und Düngemittel verwendet. Chemisch-synthetische Pestizide und mineralische Düngemittel sind nicht nur in ihrer Produktion energieaufwändig. Sie belasten auch Umwelt und Klima, weil ihr Einsatz CO2 und Lachgas freisetzen.

Der Öko-Landbau verzichtet weitestgehend auf diese Stoffe. Außerdem verhindert eine ökologische Lebensmittelproduktion die Entstehung von Monokulturen: Biolandwirte müssen beim Anbau ihrer Getreidesorten die Felder in einem vorgegebenen Jahresrhythmus wechseln.

Sicherlich kosten diese Lebensmittel mehr Geld als konventionelle Produkte – aber sie sind schon deutlich bezahlbarer geworden. Tipps für den preiswerten Einkauf gibt unter anderem der Ökohaushaltsplaner von Geld und Haushalt, dem Beratungsdienst der Sparkassen-Finanzgruppe, oder der Saisonkalender der App Erntefrisch.

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