Im Aufwind

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Die wichtigste Quelle für Strom aus erneuerbaren Energien ist in Deutschland der Wind. Abhängig von den Witterungsverhältnissen schwankt zwar die Stromerzeugung – aber die Kapazitäten sind insgesamt enorm. Nicht umsonst machte sein Anteil 2012 fast 34 Prozent an dem Mix der erneuerbaren Energien aus – und stand damit an erster Stelle. Insgesamt waren knapp 31.315 Megawatt Windenergieleistung installiert, davon 280 Megawatt auf See.

Für den privaten Gebrauch ist die Windenergie aber ungeeignet: Zu hoch sind die Anfangsinvestitionen (je nach Anlage und Aufwand der Installation eine halbe Million Euro aufwärts). Windenergie lohnt sich daher vor allem für die gewerbliche Stromerzeugung. Eine Kilowatt-Stunde (kWh) wird mit knapp neun Cent vergütet (die Erzeugung kostet rund fünf Cent). Ein Windrad stellt im Jahr an einem guten Windplatz in Norddeutschland ca. 800.000 kWh her, an anderen Orten dagegen nur ca. 550.000 kWh.

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