Grün investieren – in nachhaltige Geldanlagen

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Weniger als zehn Prozent der Deutschen haben ihr Geld bislang nachhaltig angelegt – obwohl 70 Prozent dies gerne tun würden. In der Regel gilt eine Anlage als nachhaltig, wenn damit umweltfreundliche Technologien, Dienstleistungen oder Produkte finanziert werden. Früher hatten nachhaltige Geldanlagen den Ruf, geringere Renditen als traditionelle Anlagen zu erzielen. Marktstudien beweisen aber, dass nachhaltige Geldanlagen mindestens so ertragreich sind wie klassische Alternativen. Und umgekehrt: Kurseinbrüche am Aktienmarkt verschonen meist auch die nachhaltigen Werte nicht. Allerdings ist bei nachhaltig orientierten Unternehmen, Staaten oder Kreditinstituten das sogenannte Reputationsrisiko (das Risiko, den Ruf zu beschädigen) geringer. Denn eine verantwortungsvoll handelnde Firma wird stärker darauf achten, die Bevölkerung durch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten nicht zu schädigen. Fahrlässig verursachte Umweltkatastrophen sind bei solchen Unternehmen sehr selten. Dennoch gilt für auch für nachhaltige Anlage: Eine höhere Rendite bringt auch immer ein höheres Risiko mit sich.

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