Freud und Leid der niedrigen Zinsen

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Wegen der anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise in Europa hält die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins an den Geldmärkten seit einiger Zeit niedrig – und eine Änderung ist aktuell nicht in Sicht.
Diese Politik soll folgende Vorteile bringen:

Erstens erleichtert es Krisenstaaten die Zinsen für ihre Kredite zu bezahlen, da diese deutlich niedriger sind als bei einem hohen Leitzins.

Zweitens können sich Unternehmen bei ihrer Bank günstig Kredite besorgen, um ihr Geschäft anzukurbeln und Investitionen anzustoßen. Das schafft Arbeitsplätze und ist gut für die Volkswirtschaft.

Drittens sinken so auch die Zinsen für Privatkredite und Baufinanzierungen. Davon wird sich ein Wirtschaftsaufschwung erhofft, da die Menschen dann nötige Investitionen für Haus oder Auto nicht aufschieben müssen.

Der Nachteil: Die Zinsen bei Spareinlagen orientieren sich ebenfalls am Leitzins. Während daher Kreditnehmer begünstigt werden, leiden Privatanleger und Sparer unter dieser Entwicklung.

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