Finanzielle Vorsorge mit kleinem Geld: So geht‘s

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„Wie soll ich fürs Alter vorsorgen, wenn ich kaum Geld dafür habe?“ Diese Frage von Janine, alleinerziehende Mutter zweier Kinder, ist berechtigt. Aber es geht:

Durch staatliche Förderung: Für Geringverdiener und Eltern sind Riester-Verträge geeignet. Der Staat zahlt pro Jahr bis zu 154 Euro Grundzulage und pro Kind 185 Euro bzw. 300 Euro Kinderzulage (300 Euro bei Geburten ab 2009).

Durch frühes und regelmäßiges Sparen: Je länger die Ansparphase, desto weniger braucht ein Sparer einzuzahlen, um im Alter trotzdem auf eine vernünftige Rente zu kommen. Janines Kollege hat es vorgemacht: Seit er 25 war, hat er monatlich 30 Euro in einen Aktien-Fondssparplan investiert, der rund 6 Prozent Zinsen pro Jahr abwarf. Jetzt ist er 65 – und hat rund 57.500 Euro (vor Steuerabzug) für eine private Zusatzrente. Das sind bei einem voraussichtlichen Lebensalter von 90 monatlich etwa 360 Euro (vor Steuerabzug) mehr, wenn die Verzinsung so bleibt! Keine Chance für Altersarmut.

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