Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe

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Zartes, saftiges Fleisch ist eine Delikatesse. Leider verbraucht aber Fleisch, besonders Rind aus Massentierhaltung, enorm viel Energie: einerseits für die Produktion der Futterpflanzen und die Herstellung der (im konventionellen Landbau eingesetzten) mineralischen Stickstoffdünger, andererseits für die Tierhaltung selbst. Bis zu 16 Kilo Getreide bzw. Kraftfutter und bis zu 15.000 Liter Wasser werden benötigt, um ein Kilo konventionelles Rindfleisch zu erzeugen.

Bei einem Pro-Kopf-Konsum von knapp 88 Kilo jährlich sind das etwa 1,3 Millionen Liter. Dagegen liegt die Wasserbilanz bei Biorindern rund 40 Prozent niedriger und da sie die meiste Zeit auf der Weide gehalten werden, verbrauchen sie nur ein Zehntel des Futters der konventionell gehaltenen Rinder.

Ein weiterer umweltbelastender Faktor des Fleischkonsums ist der CO2-Ausstoß der Tiere – pro Kilo Rindfleisch 13,3 Kilo CO2. Zum Vergleich: Die gleiche Menge Mischbrot verursacht 0,75 Kilo CO2, Äpfel 0,5 Kilo CO2 und Tomaten 0,2 Kilo CO2.

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