Baugruppe, Mehrgenerationenhaus und Co.

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Das Einfamilienhaus ist zwar weiterhin die beliebteste Wohnform, aber der Trend zur Gemeinschaft nimmt zu. Auch wenn viele Menschen unabhängig leben wollen, wird ihnen der Bezug zu einer aktiven Nachbarschaft immer wichtiger.

So etablieren sich bereits seit einigen Jahrzehnten Mehrgenerationenhäuser, für die Bestandsimmobilien oder Neubauprojekte so gestaltet werden, dass die Bewohner in ihren Wohnungen Platz für Privatsphäre haben, aber in Gemeinschaftsräumen das tägliche Leben miteinander teilen können. Auf diese Weise können sich Senioren und jüngere Mitbewohner auch oftmals untereinander helfen.

Die Vorzüge einer Baugruppe sind ähnlich, beginnen aber schon lange vor dem Einzug: Die interessierten Parteien finden sich zusammen und entscheiden mithilfe von Architekten über die Gestaltung der eigenen und der gemeinsamen Räumlichkeiten. Durch die gemeinschaftliche Realisierung lernen sich die zukünftigen Nachbarn schon frühzeitig kennen. Sie sind selbst Bauträger, der sonst übliche Bauträgerzuschlag entfällt – die Immobilie entsteht zum Selbstkostenpreis. Dadurch sind Baugruppenprojekte meist preiswerter sowie hochwertiger in der Ausführung, erfordern aber im Vorfeld auch sehr sorgfältige Planungen und Vereinbarungen.

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