Das Internet hat im Bett nichts zu suchen

Wer sich und seinem Schlaf etwas Gutes tun will, schaltet das Smartphone aus. Das empfiehlt Schlafforscher Dirk Schwerthöffer. Wieso, erfahren Sie hier.

Unterbewusste Unruhe

Wer kennt es nicht, dass es mitten in der Nacht piept oder blinkt? Die wenigsten, die davon geweckt werden, drehen sich gleich um und schlafen weiter. Zu reizvoll ist der Blick schlaftrunken aufs Handy und das Lesen der angezeigten Nachrichten. Schlafforscher wie der Münchner Dirk Schwerthöffer warnen aber vor genau diesem Verhalten. Er sagt: „Die innere Erwartungshaltung, die Angespanntheit ist viel größer, wenn wir mit dem Smartphone ins Bett gehen.“

Smartphone ausschalten für guten Schlaf

Fast jeder hat ein Smartphone. Folglich sind immer mehr Menschen gar nicht mehr "offline", sondern den ganzen Tag und die ganze Nacht mit der digitalen Welt verbunden. Die meisten nehmen das Smartphone abends mit ins Schlafzimmer und manche sogar mit ins Bett: Noch schnell E-Mails checken, Facebook und Twittermeldungen überfliegen oder dann mit Freunden per Whatsapp kommunizieren.

Aktiver als man denkt: Menschen im Schlaf

Schlafen wurde lange als inaktiver Zustand des Menschen betrachtet. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn im Schlaf laufen Prozesse ab, ohne die der Mensch körperlich, geistig und psychisch nicht leben kann.

 

„Wir brauchen den Schlaf, damit unser Gedächtnis richtig funktioniert“, sagt Schwerthöffer.

Die nächtliche Mediennutzung erhöhe das Risiko unter Schlafproblemen und depressiven Symptomen zu leiden erheblich und würde zudem zu weniger Konzentration und Arbeitseifer am nächsten Tag führen.

Auch das vegetative Nervensystem, also die Körperfunktionen, die wir nicht steuern können, brauchen den Schlaf, um richtig zu funktionieren“, erklärt der Münchner Schlafmediziner Dirk Schwerthöffer.

„Für einen gesunden Schlaf gehören Smartphone, Tablet und Co. mindestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen ausgeschaltet“, empfiehlt Schwerthöffer. Eine Empfehlung, die sicher nicht jeder jeden Tag umsetzen kann. Aber ein Buch zu lesen ist kurz vor dem Schlafen einfach die bessere Beschäftigung als schnell noch einmal zu schauen, ob neue Mails gekommen sind.

Das Internet hat im Bett nichts zu suchen

 

Unsere Empfehlung daher: Online-Banking und andere Apps grundsätzlich tagsüber erledigen und spätestens am frühen Abend noch einmal online gehen!  

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Das Internet hat im Bett nichts zu suchen