Es lebe der Sport

So sehen Helden aus – wie du und ich

Wo werden eigentlich die Olympioniken von übermorgen trainiert und entdeckt? Im Verein! Auf dem Weg vom Breitensport zum Spitzensport gibt es noch eine weitere wichtige Instanz: „Jugend trainiert für Olympia“, den größten Schulsportwettbewerb der Welt. Und außerdem? Sorgt das Deutsche Sportabzeichen seit mehr als 100 Jahren für Spaß, Fitness und Wettkampf-Feeling.

Ganz gleich ob mit den Händen, den Füßen, im Sitzen oder Stehen, gekickt, gebaggert, gehechtet, getanzt oder im Dauerlauf: Sport bewegt und berührt uns. Er hält uns fit, führt uns an unsere Grenzen und darüber hinaus. Er fordert uns heraus und spornt uns an. Er verbindet uns – meist quer durch alle Gesellschaftsschichten und oft auch mit den Menschen anderer Länder.

Viele von uns leben für ihren Lieblingssport und genießen es, dass sie dabei Menschen treffen, mit denen sie Ähnliches verbindet. Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben gemeinsam Spaß. Sport führt zusammen.

Miteinander ist einfach
Mädchen lehnt auf Hürde

In dieser Form der Gemeinschaft entsteht ein Miteinander, ein Kitt der Gesellschaft, den die Sparkassen schon sehr lange unterstützen. Denn Sport erfüllt auch wichtige soziale Funktionen: bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen, bei der Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, beim gemeinsamen Sport von Menschen mit und ohne Behinderung oder beim Gesundheitssport aller Altersklassen.

Es entspricht der Philosophie der Sparkasse, die Regionen zu stärken, in denen sie zu Hause sind – und damit die Menschen, die dort leben. Deshalb macht sich die Sparkassen-Finanzgruppe als größter nichtstaatlicher Sportförderer für unzählige Projekte in den Städten und auf dem Land stark.

Jahr für Jahr investiert sie deutschlandweit rund 90 Millionen Euro. Die 31 Sparkassen und ihre Verbundpartner im Rheinland finanzieren davon allein knapp 14 Millionen Euro. Von diesem Geld profitiert der Breitensport ebenso wie der Behinderten- und der Spitzensport sowie die Nachwuchsförderung.

Zweimal 800.000

Zwei Projekte der deutschen Sportlandschaft, die schon seit Jahrzehnten im Zentrum dieser Förderung stehen, sind der größte Schulsport-Wettbewerb der Welt, Jugend trainiert für Olympia (JTFO), sowie das Deutsche Sportabzeichen.

Bei dem 1969 ins Leben gerufenen Wettbewerb gehen heute allein in Deutschland jedes Jahr 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Was einmal als Talentwettbewerb in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen begann, sind heute 16 Sportarten in drei Finals.

Das gilt für Kinder und Jugendliche ohne und mit Behinderungen. Denn seit einigen Jahren gibt es auch Jugend trainiert für Paralympics. Beide Wettbewerbe verfolgen die gleichen Ziele: Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden, Förderung des leistungsorientierten Sports und die Talentsuche. Beteiligen können sich Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach den Landesentscheiden steigt das Bundesfinale in Berlin.

 

Jeder Fünfte hat schon mindestens einmal teilgenommen
Mädchen mit Medaille

Noch älter ist das Deutsche Sportabzeichen: Seit 100 Jahren stellen Hobby- und Leistungssportler aller Altersklassen ihre Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination unter Beweis – jährlich ebenfalls rund 800.000. Jeder fünfte Deutsche hat in seinem Leben mindestens einmal teilgenommen – und ein bronzenes, silbernes oder goldenes Sportabzeichen erhalten.

Das soll so bleiben. Deswegen veranstaltet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in enger Zusammenarbeit mit den Landessportbünden seit 2004 die Sportabzeichen-Tour: In zehn Städten macht sie jährlich erfolgreich Halt, um die Menschen mit Wetten, Wettbewerben und Shows zum Mitmachen zu animieren.

Die rheinischen Sparkassen sind immer dabei: Finanziell, mit helfenden Händen – und mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch selbst an den Start gehen.

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