Kredite im Griff ist einfach.

Wenn Ihre Sparkasse alle Kredite zu einer monatlichen Rate bündelt.

Kreditglossar

Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit, der in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückgezahlt wird.

Bei Kreditabschluss werden die Details der Abzahlung genau festgelegt. Dazu gehören Kreditsumme und -laufzeit, Zinssatz, Ratenhöhe und -anzahl sowie der Beginn der Zahlungen.

Bei einem Barkredit wird die Kreditsumme entweder bar ausgezahlt oder auf das Girokonto des Kunden überwiesen.

Die Bonität gibt an, ob eine Person bzw. ein Unternehmen zahlungsfähig ist, sprich: die Raten zuverlässig abbezahlen kann.

Im Fall einer Zahlungsunfähigkeit übernimmt eine Person (der Bürge) die Rückzahlung des Kredits an den Kreditgeber.

Ein Darlehen ist ein Vertrag, bei dem ein Kreditgeber einem Kreditnehmer Geld für einen bestimmten Zeitraum und zu bestimmten Konditionen leiht.

Bei einem Zahlungsausfall „deckt“ das Vermögen des Kreditnehmers die offenen Forderungen des Kreditinstituts. Das heißt, es geht in entsprechender Höhe der noch ausstehenden Raten in dessen Besitz über.

Fällt bei einer Kreditvergabe ein Disagio (eine umsatzabhängige Gebühr) an, wird das von dem eigentlichen (Nenn-)Wert des Kredits abgezogen. Die ausgezahlte Kreditsumme ist also geringer.

Gerät ein Girokonto in die roten Zahlen, deckt der Dispositionskredit bis zu einer Obergrenze das Minus. Dieser hat in der Regel einen höheren Zinssatz als ein Ratenkredit.

Der effektive Jahreszins erfasst neben dem Sollzins alle anfallenden Kosten (wie etwa Kontoführungsgebühren) eines Kredits pro Jahr. Die Angabe des effektiven Jahreszinses stellt sicher, dass der Kreditnehmer einen Überblick über die kompletten Kosten eines Kredits hat.

Das Eigenkapital umfasst alle verfügbaren Vermögenswerte eines Kreditnehmers.

Wollen Angestellte einen Kredit aufnehmen, müssen sie in der Regel die drei letzten Gehaltsabrechnungen (Einkommensnachweise) vorlegen, um ihre Zahlungsfähigkeit zu beweisen.

Sind Privatpersonen oder Firmen zahlungsunfähig, können sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen – und sind damit insolvent. Andere Begriffe sind Konkurs oder Bankrott.

Diese Form des Ratenkredits ist (im Gegensatz zum Immobilienkredit) nicht zweckgebunden. Er wird meist für Objekte des täglichen Gebrauchs (wie etwa Fernseher, Waschmaschine oder auch eine Reise) genutzt.

Bei der Umschuldung werden ein oder mehrere Kredite in einen neuen Kredit überführt. Häufig geschieht dies, um die monatliche Rate zu senken. Das kann zu einer längeren Laufzeit der Rückzahlung führen. Oftmals werden auch Kredite mit schlechteren Konditionen abgelöst und auf einen Kredit mit einem niedrigeren Zinssatz umgeschuldet. Dann bleibt die Ratenhöhe wie vorher, aber die Laufzeit verkürzt sich. Zudem wird die Kreditsituation für die Schuldner durch die Bündelung der Kredite sehr viel übersichtlicher und die Abbuchung erfolgt nur einmal im Monat.

Die Restschuldversicherung übernimmt die weiteren Kreditzahlungen, wenn der Kreditnehmer selbst sie wegen Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Tod nicht mehr aufbringen kann.

Er regelt alle Konditionen (wie Höhe, Kosten und Laufzeit) zwischen Kreditgeber und -nehmer.

Der Schuldner kann einen Restkreditbetrag vorzeitig zurückzahlen. Dafür nutzt er entweder eigenes Kapital oder er löst den noch bestehenden Betrag mit einem neuen Kredit ab (Umschuldung). Dabei können aber Kosten (wie die Vorfälligkeitsentschädigung) entstehen.

Bis zum vereinbarten Ende einer Laufzeit muss der Schuldner den Kredit samt Zinsen zurückzahlen.

Der Nettokreditbetrag ist die Summe, die dem Schuldner nach abgeschlossenem Kreditvertrag (etwa nach Abzug des Disagios) tatsächlich zur Verfügung steht.

Online-Kredite werden über das Internet beantragt, abgeschlossen und direkt auf das Girokonto des Kreditnehmers überwiesen.

Ein Ratenkredit wird über eine festgelegte Laufzeit in gleichbleibenden Raten zurückgezahlt. Die Rate besteht aus Tilgung (Rückzahlung des Nettokreditbetrags) und Zinsen.

Dabei handelt es sich um die Kreditsumme, die nach Laufzeitende noch nicht getilgt ist, oder aber die Summe, die aktuell besteht.

Die Schufa ermittelt bestimmte Daten (Scoring) eines Kreditnehmers, um seine Zahlungsfähigkeit einschätzen zu können.

Die sogenannten Schufafreien Kredite oder Kredite ohne Schufa sind nicht wirklich ohne Einblicknahme in die Schufa. Sondern sie werden bei schlechterer Bonität zu höheren Zinssätzen vergeben.

Scoring ist ein statistisches Verfahren, um mit der Abfrage bestimmter zahlungsrelevanter Angaben die Kreditwürdigkeit bzw. Bonität eines Kreditinteressenten zu ermitteln.

Mit Extrazahlungen unabhängig der vorher vereinbarten Raten können Schuldner ihren Kredit schneller tilgen. Die Möglichkeit, Sondertilgungen zu entrichten, muss im Kreditvertrag festgelegt sein.

Die Rückzahlung der reinen Kreditsumme (ohne Zinsen).

Je nach Kreditvertrag kann ein Kreditinstitut bei vorzeitiger Kündigung bzw. Umschuldung eines Kredits für entfallende Einnahmen eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung stellen.

Geld zu leihen, kostet Geld: den Zins. Seine Höhe wird im Kreditvertrag geregelt.

Mit der Zinsbindung wird eine bestimmte Zinshöhe für einen festgelegten Zeitraum vertraglich garantiert.