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16. April
Die Abgeltungssteuer behandelt alle Kapitalerträge gleichDie Abgeltungssteuer behandelt alle Kapitalerträge gleich  
 

Abgeltungssteuer

Wie die Abgeltungssteuer wirkt und wem sie nützt


Bei der seit 2009 geltenden Abgeltungssteuer werden alle Kapitalerträge wie Zinsen und Dividenden, aber auch erzielte Kursgewinne, mit 25 Prozent versteuert, dazu kommen Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Die Abgeltungssteuer soll zu einer Angleichung der Besteuerung aller privaten Kapitalerträge führen.

Die Vorteile der Abgeltungssteuer

Mit dem Steuerabzug, der von Ihrer Sparkasse vorgenommen wird, ist die Einkommensteuer auf die Kapitalerträge abgegolten. Auch wenn Ihr persönlicher Einkommensteuersatz über 25 Prozent liegt, Sie müssen Ihre Kapitalerträge nicht mehr in der Steuererklärung angeben. Sie zahlen dank der Abgeltungssteuer maximal 25 Prozent Steuern auf Ihre Erträge.

Liegt Ihr persönlicher Einkommensteuersatz niedriger, kann zu viel gezahlte Abgeltungssteuer vom Fiskus zurückgefordert werden. Hierzu müssen die Kapitalerträge beim Finanzamt angegeben werden, damit dieses eine Günstigerprüfung vornimmt.

Die Nachteile der Abgeltungssteuer

Die Spekulationsfrist von einem Jahr, nach der Veräußerungsgewinne steuerfrei eingenommen werden konnten, fiel mit der Abgeltungssteuer weg. Erzielte Kursgewinne müssen versteuert werden.

Das früher angewandte Halbeinkünfteverfahren entfiel ebenfalls. 

Weiterführende Informationen zur Abgeltungssteuer, zu Devisentermingeschäften und zu Neuerungen für Ehegatten ab 2010, enthält dieses Informationsblatt.

Für Kunden der Sparkassen in Bayern, Hessen und Thüringen gilt ausschließlich diese Version.

Autor: Werner Block


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