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Gefahren beim mobilen Surfen

Wie Sie sich unterwegs Viren einfangen können


Mit Smartphones können Sie auf das World Wide Web zugreifen und E-Mails schreiben oder Termine planen. Das funktioniert, weil auch mobile Geräte ein eigenes Betriebssystem haben. Das bietet Angreifern aber auch die Chance, Programme – und somit auch Schadsoftware – zu installieren.

Diese Hightech-Geräte kommunizieren drahtlos mit anderen Geräten über Schnittstellen wie Bluetooth und WLAN. Das macht sie besonders anfällig für Angriffe. Unterschätzen Sie nicht das Sicherheitsrisiko!

SO SCHÜTZEN SIE IHRE DATEN:
  1. Nutzen Sie die Tastatursperre und den Gerätesperrcode 
  2. Akzeptieren Sie keine Verbindungen, wenn unklar ist, wer Sie kontaktieren möchte 
  3. Schalten Sie die Einstellung „Automatische Rufannahme“ ab
  4. Deaktivieren Sie grundsätzlich alle nicht benötigten drahtlosen Schnittstellen 
  5. „Verstecken“ Sie sich, indem Sie die Gerätekennung über Bluetooth nicht permanent senden 

Eine regelmäßige Datensicherung sollte genauso selbstverständlich sein wie am Computer zu Hause.
Auch für mobile Geräte gibt es Virenscanner – laden Sie deshalb regelmäßig Updates herunter. Und für Telefonate mit sensiblem Inhalt gibt es immer noch die Festnetzleitung. Falls Sie WLAN-Verbindungen nutzen, achten Sie auf ausreichende Verschlüsselung.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich auf Ihrem mobilen Gerät Spionagesoftware eingenistet hat, verzichten Sie umgehend auf den Gebrauch. Prüfen Sie dann, ob in der folgenden Zeit Verbindungen aufgebaut werden, um sicherzustellen, ob Ihr Gerät infiziert ist. Falls nötig, lassen Sie Ihr Gerät fachmännisch „reinigen“.

Autor: Werner Block


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