Finanzagenten leisten Beihilfe zur Geldwäsche
Auf Internetseiten und per E-Mail werben unseriöse Anbieter gezielt Inhaber von Bankkonten in der Bundesrepublik Deutschland an. Die Täter suchen sogenannte „Finanzagenten“.
Was macht ein Finanzagent?
Der Finanzagent ist ein Strohmann, der über einen E-Mail-Zugang und ein Konto in Deutschland verfügen muss. Die Tätigkeit eines Finanzagenten besteht darin, über sein Bankkonto Zahlungen entgegenzunehmen. Nach Abzug der versprochenen Provision leitet er diese Zahlungen möglichst umgehend per Bargeldversand an eine im Ausland befindliche Person weiter.
Woher stammt das Geld für den Finanzagenten?
Betrüger erbeuten über im Internet ausgespähte PIN- und TAN-Nummern Geld von Online-Banking-Kunden. Die auf das Konto des Finanzagenten überwiesenen Gelder stammen also von Dritten, die Opfer krimineller, betrügerischer Handlungen geworden sind.
Die Einschaltung eines Geldboten, des Finanzagenten, dient der massenhaften Geldwäsche. Der Finanzagent erfüllt demnach lediglich den Zweck, die illegal erlangten Gelder schnell an die Täter im Ausland zu überweisen und die Transferwege zu verwischen.
Die juristischen Konsequenzen für Finanzagenten
Neben einer zivilrechtlichen Inanspruchnahme droht dem Finanzagenten insbesondere die Gefahr, wegen Geldwäsche und unerlaubten Erbringens von Finanzdienstleistungen strafrechtlich belangt zu werden.
Ein weiteres Problem sind die Betrüger selbst. Wer sich auf solche Angebote einlässt, bewegt sich in Kreisen des organisierten Verbrechens. Bei Unregelmäßigkeiten und zu langsamen Überweisungen können diese Leute sehr unangenehm werden.
Gehen Sie keinesfalls auf Finanzagenten-Angebote ein! Sie machen sich strafbar.
So funktioniert Phishing.
| Lesen Sie auch: |
| Bots Falsche Dienstleister Sicherheitshinweise Online-Banking |
| ZUM ANGEBOT IHRER SPARKASSE | ![]() |
![]() Kontakt |
![]() Direkt-Abschluss |
| zurück | nach oben |