Bots werden eingesetzt, um z. B. Spam unerkannt zu versenden oder um andere Internetseiten lahmzulegen. Dazu werden die Einzelrechner zu Bot-Netzen verbunden, die aus mehreren tausend Computern bestehen können. Per Fernsteuerung können dann die Schadprogramme aktiviert und die schädlichen Aktionen ausgeführt werden.
Wie kommt der Bot-„Zombie“ in den Computer?
Wenn Sie im Internet surfen, Dateien aus Tauschbörsen herunterladen oder E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern öffnen, kann es leicht passieren, dass Sie sich schädliche Programme einfangen. Zu diesen Schadprogrammen zählen eben auch die Bots, die sich still und heimlich auf Ihrem PC einnisten.
Viele Bots verhalten sich zunächst ziemlich unauffällig, sodass Sie davon nichts bemerken – bis sie per Fernbefehl aufgeweckt werden. Bot-Netze werden oft gegen Geld an Dritte weitervermietet. Hinter Bots steckt also ein richtiges Geschäftsmodell – und sehr viel kriminelle Energie. Viele Computerwürmer konnten sich nur durch Bot-Netze so schnell und wirkungsvoll ausbreiten.
Wie Sie sich vor Bots schützen können
Achten Sie darauf, dass Ihr Computer nicht ungewollt zum Helfershelfer von Kriminellen wird. Sorgen Sie dafür, dass Fremde keine Zugriffsmöglichkeit auf Ihren Rechner bekommen. Aktualisieren Sie Ihr Betriebssystem regelmäßig und schließen Sie bekannte Sicherheitslücken. Informationen und Updates erhalten Sie vom Hersteller Ihres Betriebssystems.
Darüber hinaus gelten auch gegen Bots die üblichen Schutzmaßnahmen: Installieren Sie ein Virenschutzprogramm und eine Firewall und aktualisieren Sie diese in regelmäßigen Abständen.
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