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22. August
Grenzüberschreitender Zahlungsverkehr - einfach möglich durch SEPA  
 

Die SEPA-Lastschrift

Geldeinzüge in Deutschland und Europa


Mit der einheitlich, europaweit funktionierenden SEPA-Lastschrift können Sie fällige Rechnungsbeträge per Lastschrift bezahlen.

Dank einheitlicher Standards auf Basis einer gemeinsamen Rechtsgrundlage ermöglicht die SEPA-Lastschrift inländische und grenzüberschreitende Lastschriften.

DIE SEPA-LASTSCHRIFT AUF EINEN BLICK:

  • Europaweite Nutzung (31 EU/EWR-Staaten plus Schweiz, Monaco und San Marino)
  • Exaktes Fälligkeitsdatum  für die Kontobelastung
  • Erstattungsanspruch von acht Wochen ab Belastung ohne Angabe von Gründen  
  • IBAN und BIC zur Kennzeichnung der Konto- und Bankverbindung
  • SEPA-Lastschriftmandat für den Einzug erforderlich 
  • Mehr Transparenz durch Mandatsreferenz und Gläubiger-Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers
  • 140 Zeichen für den Verwendungszweck

Voraussetzung: Ein SEPA-Lastschriftmandat

Zahlungsempfänger, die die SEPA-Lastschrift nutzen, benötigen von Ihnen ein SEPA-Lastschriftmandat. Das SEPA-Lastschriftmandat ermächtigt den Zahlungsempfänger, den fälligen Betrag vom Konto des Zahlungspflichtigen einzuziehen. Zusätzlich wird das Kreditinstitut des Zahlungspflichtigen zur Einlösung der Lastschrift angewiesen.

Für bereits bestehende Lastschrifteinzüge aufgrund einer vor dem 1. Februar 2014 erteilten Einzugsermächtigung ist kein neues SEPA-Lastschriftmandat erforderlich. Hier können die bestehenden Einzugsermächtigungen weiter genutzt werden. Bei Neuverträgen mit Lastschriftzahlung wird Sie der Zahlungsempfänger um ein SEPA-Lastschriftmandat bitten.

Bessere Liquiditätsplanung

Durch das Fälligkeitsdatum bei SEPA-Lastschriften verbessern Sie Ihre Liquiditätsplanung. Sie wissen genau, an welchem Tag die Belastung Ihres Kontos erfolgt.

Leichte Kontrolle des Kontoauszugs

Jedes SEPA-Lastschriftmandat erhält eine eindeutige Mandatsreferenz, die bei allen SEPA-Lastschriften angegeben werden muss. In Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer des Lastschrifteinreichers wird damit jedes Mandat eindeutig identifiziert. Beide Angaben werden auf Ihrem Kontoauszug ausgewiesen, sodass Sie diese mit dem von Ihnen erteilten Mandat abgleichen können.

Verbraucherschutz großgeschrieben

Die Erstattungsfrist beträgt acht Wochen nach dem Zeitpunkt der Kontobelastung. Bei einem nicht erteilten oder gelöschten Mandat (unautorisierte Lastschrift) beträgt der Erstattungsanspruch bis zu 13 Monate.

Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Lastschriften

Bei Lastschriften über 12.500 Euro in das oder aus dem Ausland besteht eine Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank. Bei Fragen zum Thema Meldepflicht (Einreichungsweg, Meldefristen etc.) steht Ihnen die kostenfreie Hotline der Deutschen Bundesbank unter der Telefonnummer 0800 1234-111 zur Verfügung.

Autor: Werner Block


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