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Was Benedikt Doll mit Sven Hannawald verbindet

Furtwangen: Ideale Kombination zwischen Schule und Sport


40 „Eliteschulen des Sports“ bilden das Erfolgsgerüst des deutschen Hochleistungssports. Eine der erfolgreichsten Einrichtungen liegt im Schwarzwald: das Ski-Internat Furtwangen.

Mitte Februar ging es in der Schwarzwald-Gemeinde Furtwangen hoch her: Bei den Jugend-Weltmeisterschaften im Biathlon gewann Benedikt Doll Gold für Deutschland, doch damit nicht genug: Der 17-Jährige lief schneller als alle anderen! Rainer Eberlei, Direktor der Robert-Gerwig-Schule, war begeistert über seinen „Gold“-Jungen. „Sein sportlicher Erfolg ist nur möglich geworden, weil das Ski-Internat Furtwangen so gut funktioniert“, sagt Eberlei.

Das Ski-Internat, kurz SKIF genannt, hat einen großen Namen: Seit 1984 bringen hier junge Top-Sportler Schule, Berufsausbildung und Leistungssport erfolgreich unter einen Hut. So auch „Benni“ Doll. Allerdings wohnt er nicht im Don-Bosco-Heim, in dem die Nachwuchsathleten normalerweise untergebracht sind. Der junge Biathlet ist einer von 13 „externen“ Sportlern, die zu Hause leben können.

Karrierestart im Schwarzwald-Schnee

„Oberste Priorität hat für uns, Schule und Berufsausbildung optimal mit dem Spitzensport zu verbinden“, so SKIF-Direktor Dieter Moll. Seit 1997 trägt seine Einrichtung das Gütesiegel „Eliteschule des Sports“.Skispringer wie Martin Schmitt und Sven Hannawald, der nordische Kombinierer Georg Hettich und die Biathletin Simone Denkinger legten im Oberen Bregtal den Grundstock für ihre sportliche Karriere und ihre berufliche Existenz.

Fehltage ausgleichen

Es ist keine leichte Aufgabe, bis zu 60 Fehltage im Schuljahr so auszugleichen, dass der schulische Erfolg nicht darunter leidet. „Gute Sportler sind auch gute Schüler“, sagt SKIF-Chef Dieter Moll. Und das hat sich inzwischen auch in den Personalabteilungen von Industrie und Handel herumgesprochen.

Mit Laptop und Handy

Um immer auf der Höhe des Unterrichtsgeschehens zu bleiben, werden Sportler, die besonders viel reisen, elektronisch vernetzt: Mit Notebook, Modem und Handy bleiben die Wintersport-Youngster über das Internet oder per E-Mail aktuell über den Schulstoff informiert. Das Projekt „Fernunterrichtliche Betreuung“ und weitere neue Angebote werden vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband und den Sparkassen der Region finanziell ermöglicht.

Die Sparkassen unterstützen die Eliteschulen bislang als einziger Förderer aus der deutschen Wirtschaft – und das bereits seit 1997. Die Zuwendungen sind dabei stets zweckgebunden. Manche Sparkassen-Vertreter bezeichnen diese Förderung als schon mal als „erlaubtes Doping“ – denn diese leistungssteigernden Mittel sind gerne gesehen, auch in Furtwangen.

Hier geht es zum Ski-Internat Furtwangen. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Eliteschulen.


 


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